Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
18.08.2017 - 09:04
Foto: Robert Redtenbacher

Experten für Lifte zwischen St. Martin und Werfenweng

31.05.2010, 09:22
Jubel in St. Martin am Tennengebirge und erleichtertes Aufatmen in Werfenweng: Die Raumplaner des Landes geben grünes Licht für die Verbindung der beiden Skigebiete! Das steht nach einem Lokalaugenschein am vergangenen Freitag fest. "Es gibt noch kleine Probleme, aber die sind lösbar", weiß Landesrat Walter Blachfellner (im Bild rechts).

"Für uns ist der Anschluss nach Werfenweng die letzte Chance", meint Bürgermeister Rudolf Lanner aus Sankt Martin. Drei veraltete Lifte befördern jetzt Skiläufer zur Buttermilchalm – "keiner weiß mehr, dass das in den siebziger Jahren tolle Anlagen waren. Unser Rennen war Tradition, da sind Weltstars wie Annemarie Pröll und Reinhard Tritscher mitgefahren", denkt er zurück. Und Lanner weiß: "Wenn es jetzt nicht klappt mit dem Zusammenschluss, kann St. Martin den Tourismus auf Dauer abschreiben."

Grafik der geplanten Verbindungen siehe Infobox!

Rund 30 Millionen Euro würde der Ausbau kosten, die Pläne haben Christian Ehrensberger und Peter Wettengl von den Bergbahnen in Werfenweng schon skizziert. Die Aufteilung kennt der Chef der Lifte: "Zehn Millionen bei uns, 20 oder etwas mehr auf St. Martiner Seite", rechnet Ehrensberger. Die Vorstufe zum Zusammenschluss startet bald: Eine neuer Lift vom Bischling zur Grundalm soll den Skifahrern viel besseren Komfort bieten.

Experten beim Lokalaugenschein

"Und das Gebiet ist ohnehin großartig. Für die Sportler ist es da heroben großartig – direkt unter dem Tennengebirge, Dachstein und Hochkönig im Blick, rundum Berggipfel", schwärmt Landesrat Walter Blachfellner. Er holte alle Experten zum Lokalaugenschein zusammen: "Weil ich klären will, ob die Liftverbindung möglich ist. Wenn es nicht geht, müssen es die Betreiber wissen. Das vermeidet Kosten für Fehlplanungen."

Kleine Probleme, die lösbar sind

Lift und Pisten sollen von der Grundalm zu einer Anhöhe zwischen Frommerkogel und Korein führen, dann eine heikle Passage hinunter zur Karalm. "Da ist es jetzt sehr steil, aber das ist machbar", urteilen Raumplaner Fritz Mair (links im Bild) vom Land sowie Lift- Experte Alois Loidl. Sie haben auch eine Lösung, wie die Abfahrt nach St. Martin verlaufen soll.

Detailplanung startet

Für zufriedene Mienen ist gesorgt: "Für die zwei Orte eine große Chance", erklärt Blachfellner. Vor allem St. Martin ist bei Übernachtungszahlen weit zurückgefallen und könnte verlorenen Boden gutmachen. "Und wir als Skigebiet haben eine Perspektive", meint Ehrensberger. Jetzt startet die Detailplanung: "Wir wissen, dass es harte Arbeit ist, auch für die Genehmigung vom Naturschutz. Aber es ist unsere große Zukunftschance!"

von Robert Redtenbacher, Kronen Zeitung

Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2017 krone.at | Impressum