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29.06.2017 - 09:53
Salzburg Museum Direktor M. Hochleitner bei Rottmayr
Foto: Markus Tschepp

Das Herz der Stadt pocht für Barock

23.02.2017, 23:30

DomQuartier: Troger, Rottmayr, Kremser Schmidt - Bildgeschichten für Salzburg

Über 300.000 Besucher bestaunten die letzten drei Monate bei der großen Salzburg- Schau "La Geste Baroque. Collections de Salzbourg" im Louvre Werke von Paul Troger, Johann Michael Rottmayr und Kremser Schmidt, drei der wohl bedeutendsten Vertreter der österreichischen Barockmalerei. "Für die Franzosen waren die Werke, nachdem sie damit bis dato nicht so vertraut waren, eine totale Entdeckung das ist Kultur- und Kunstvermittlung im besten Sinne", freuen sich Salzburg Museum- Direktor Martin Hochleitner und die Leiterin der Sammlung Rossacher Regina Kaltenbrunner.

Bereits zweite Kooperation mit dem Salzburg Museum

Jetzt sind von den 100 Werken aus dem Bestand des Salzburg Museums und von Leihgaben aus Salzburger Sammlungen 20 im Rahmen der Ausstellung "Troger, Rottmayr, Kremser Schmidt - Bildgeschichten für Salzburg" im Nordoratorium zu bewundern. "Der perfekte Rahmen, schließlich ist das DomQuartier das Herzstück des barocken Salzburgs, außerdem gehen der sakrale Raum des Nordoratoriums und der religiöse Inhalt der Bilder eine wunderbare Synthese ein", ist DomQuartier- Chefin Elisabeth Resmann von der bereits zweiten Kooperation mit dem Salzburg Museum begeistert. Im Mittelpunkt der prachtvollen und aufwändig arrangierten Schau die 186,5 x 268 cm bzw. 182 x 265 cm großen Gemälde, die zu den flächengrößten im Museumsbestand zählen, wurden mittels einer Hebebühne in den Dom verfrachtet stehen Werke, die das barocke Dreigestirn extra für Salzburg geschaffen hat.
Der Laufener Künstler Rottmayr stattet im Auftrag des Fürsterzbischofs Johann Ernst Graf Thun ab 1689 einen Großteil der Prunkräume der Residenz mit Fresken und Ölgemälden aus. Für die Ratsstube (heute Konferenzzimmer) fertigte er 1697 "Christus unter den Schriftgelehrten" sowie "Triumph der Immaculata". Der Anlass für den Auftrag zu diesem Gemälde war der Schwur des Fürsterzbischofs im Jahr 1697 auf die Unbefleckte Empfängnis. Ebenfalls für eine Ratsstube, der des damaligen Bürgermeisters Kaspar Wilhelmseder, schuf Troger im Jahr 1749 zwei sogenannte Gerechtigkeitsbilder "Daniel verteidigt Susanne" und "Salomons Urteil". "Eine Seltenheit, dass Bürgermeister ihre Räumlichkeiten so prachtvoll gestalten aber durchaus nachahmenswert", so Kaltenbrunner. Na ja, unser Stadtoberhaupt hat bekanntlich gerade andere Sorgen!

Nächste hochkarätige Schau

Der dritte im Bunde, der Niederösterreicher Martin Johann Schmidt, genannt Kremser Schmidt erhielt von Abt Beda Seeauer den Auftrag zur Gestaltung des Hochaltars der Stiftskirche St. Peter, der 1778 vollendet wurde. Außerdem gestalteten Rottmayr und Troger Deckenfresken für die Dreifaltigkeits- und Kajetanerkirche, die als Foto auf einen Lichtkranz bespannt über den 20 Werken im Nordoratorium thronen. "Uns war wichtig nicht nur drei Persönlichkeiten herauszuheben, sondern auch die Geschichten, die sich hinter den Gemälden verbergen, aufzuzeigen", betont Hochleitner, der bei der Eröffnung der Ausstellung auch den Leiter der grafischen Sammlung des Louvre Xavier Salmon begrüßte. Mit ihm arrangiert das Salzburg Museum gerade die nächste hochkarätige Schau. Ab 9. Juni sind im Rahmen der "Art Royal" in der Kunsthalle des Salzburg Museum 77 Zeichnungen aus der Sammlung Jabach zu sehen. Darunter Werke von wahren Meistern wie Michelangelo, Raphael oder Dürer!

Tina Laske, Kronen Zeitung

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