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03.12.2016 - 02:32
Will Sozialhilfe erhöhen, statt senken: Wiens Grünen-Klubobmann David Ellensohn
Foto: thinkstockphotos.de, APA/GEORG HOCHMUTH

Plus 5,4%: Grüne wollen Sozialhilfe noch erhöhen!

30.10.2016, 08:11

Während Österreichs Pensionisten erneut eine bloß mickrige Erhöhung ihres Einkommens  (+0,8%) hinnehmen müssen, wollen die Grünen und Teile der SPÖ die Mindestsicherung - auch für Asylberechtigte - kräftig erhöhen: Die Sozialhilfe soll von derzeit 837,76 Euro auf 883 Euro angehoben werden. Das ist ein Plus von 45,24 Euro oder um 5,4 Prozent.

Während vor allem Wiens Sozialbudget explodiert und bereits Horrorzahlen zur Neuverschuldungprognose der Stadt kursieren, überraschte Erich Foglar, Präsident des Gewerkschaftsbundes am Samstag mit der Forderung einer Erhöhung der Mindestsicherung "für Einzelpersonen und Paare". Denn die derzeitige Höhe vermeide Armut nur "gerade noch", meint der ÖGB- Chef.

ÖGB-Präsident Erich Foglar (re.) mit WKÖ-Präsident Christoph Leitl
Foto: APA/Barbara Gindl

Wiener Grüne: "Hört Signale der Gewerkschaft"

Das wiederum freut nun die Wiener Grünen. "Hört die Gewerkschafts- Signale!", rief Klubobmann David Ellensohn am Samstag Richtung Bundesregierung. Sein Fazit: "Bei einer Operation am offenen Herzen diskutieren Ärzte ja auch nicht darüber, ob man die Blutkonserve mittendrin stoppen soll. Nein, sie hängen noch eine dran, weil davon das Überleben ihres Patienten abhängt."

v. l.: Eva Glawischnig, David Ellensohn und Maria Vassilakou, Grüne
Foto: APA/Hans Punz

FPÖ: "Vor Migrationswelle kapituliert"

"Arbeitsmarkt und Sozialsystem geraten durch die unkontrollierte Zuwanderung und die Migrationswelle immer mehr in eine fatale Schieflage - zu Ungunsten der Österreicher. Der ÖGB- Chef aber hat vor diesen Entwicklungen offenbar kapituliert, er verrät die Interessen der heimischen Arbeitnehmer und gibt lieber den Regierungspropagandisten", kommentierte FPÖ- Generalsekretär Herbert Kickl. Besonders ärgert die Freiheitlichen, dass Foglar bei der Mindestsicherung eine Unterscheidung zwischen Staatsbürgern und Nicht- Staatsbürgern ablehne. "Die Gewerkschaften sollen die Finger von Bereichen lassen, die sie nichts angehen", ergänzte auch Team- Stronach- Klubobmann Robert Lugar.

Herbert Kickl, FPÖ
Foto: APA/Robert Jäger

30.10.2016, 08:11
krone.at/Kronen Zeitung
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