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22.08.2017 - 18:13
Foto: APA/EXPA/JOHANN GRODER, APA/ROLAND SCHLAGER

Schützenhöfer: "SPÖ macht für Machterhalt alles"

15.07.2017, 07:02

Nachdem Spindoktoren der SPÖ verbreitet hatten, dass Sebastian Kurz nach den Wahlen eine Koalition mit den Freiheitlichen bilden wolle, dreht die ÖVP den Spieß nun um. Steiermarks Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sagt, er rechne mit einem Pakt zwischen SPÖ und FPÖ.

"Wir haben ganz klare Hinweise, dass sich jetzt schon im Hintergrund eine rot- blaue Koalition abzeichnet", erklärt der steirische Landeshauptmann Schützenhöfer im Gespräch mit der "Krone" am Freitag.

Hermann Schützenhöfer
Foto: APA/ERWIN SCHERIAU

"Rot- Blau für die SPÖ nichts Unbekanntes"

Das wäre für die SPÖ auch nichts Unbekanntes, meint der ÖVP- Spitzenpolitiker. "Rot- Blau hat es bereits unter Kreisky und Sinowatz gegeben." Unter dem SPÖ- Vorsitzenden Christian Kern "ist die Politik der Ausgrenzung der Freiheitlichen nun wieder beendet worden", stellt Schützenhöfer fest, der "das prinzipiell auch für nichts Schlechtes hält, weil man mit allen Parteien reden soll".

Schützenhöfer legt dann noch nach: "Christian Kern ist ein ernst zu nehmender Mensch, der ein Gespür für den Machterhalt hat - und für den Machterhalt macht die SPÖ doch alles." Das sei schon "früher bei Bruno Kreisky so gewesen, der auch mit dem SS- Peter" zusammengearbeitet hat, verweist Landeshauptmann Schützenhöfer in die SPÖ- Geschichte der 1970er- Jahre und den damaligen FPÖ- Chef Friedrich Peter zurück.

Foto: APA/HANS PUNZ

Kern singt das "uralte Lied vom Klassenkampf"

Bei Kanzler Kern könne er "nun auch keine klare Linie erkennen", so Schützenhöfer. "Da machte Kern der Wirtschaft zu Beginn freundliche Nasenlöcher, um dann später mit einer Maschinensteuer und einer Arbeitszeitverkürzung daherzukommen und das uralte Lied vom Klassenkampf zu singen", sagt der steirische Landeshauptmann. Er vermutet dahinter "natürlich auch den Druck der Gewerkschaft, aber auch die Absicht, sich alle Türen offenzuhalten und es allen recht zu machen".

Claus Pándi, Kronen Zeitung

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