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02.12.2016 - 20:07
Foto: Screenshot YouTube.com / Video: YouTube.com

Scheibtruhe gesprengt: Mitarbeiter sind Job los

27.09.2016, 09:15

Auf einer Baustelle im Tiroler Unterland haben sich einige Arbeiter einen Scherz erlaubt, der sie nun allesamt ihren Job kostete: Sie setzten die Lunte eines Sprengsatzes in Brand und legten eine Scheibtruhe darüber. Mit einem Riesenknall (siehe Video oben) flog diese 30 Meter in die Luft. Verletzt wurde niemand, aber die Aufregung ist groß.

Das Video zirkuliert seit Kurzem in den sozialen Netzwerken und wird eifrig per Handy geteilt: Es zeigt, wie einige Arbeiter auf einer Baustelle im Unterland eine Scheibtruhe in die Luft sprengen.

Dazu legen sie eine Dynamitstange bislang unklarer Herkunft auf die Straße hinter ein Asphaltierfahrzeug, zünden diese an und legen eine Scheibtruhe verkehrt herum darauf. Die Beteiligten entfernen sich und warten auf die Explosion. Eine halbe Minute später wird die Schubkarre mit ungeheurer Wucht geschätzte 30 Meter senkrecht in die Luft geschleudert und dabei vollkommen zerstört. Die Überreste landen schließlich knapp neben der Straße.

Genauso gut hätte es aber auch ein Baufahrzeug treffen können, oder - noch schlimmer - einen der Beteiligten oder einen Autofahrer. Erst kurz zuvor hatte ein Pkw- Lenker die Stelle passiert.

"Mutwillige Gefährdung von Menschen wird nicht geduldet"

Als die zuständige Konzernleitung Wind von der Sache bekam, fackelte sie jedenfalls nicht lange: "Mutwillige Gefährdung von Menschen und Vandalismus werden in der PORR nicht geduldet", heißt es in einer offiziellen Stellungnahme. "Sechs Kollegen müssen unser Unternehmen verlassen."

Als Grund für die Maßnahme wird die Sicherheit ins Treffen geführt: "Diese hat auf allen unseren Baustellen oberste Priorität. Wir verurteilen daher diesen Akt des Vandalismus auf das Schärfste und distanzieren uns ausdrücklich davon", erklärt Konzernsprecherin Sandra C. Bauer. In der Firma habe man äußerst strenge Sicherheitsbestimmungen. "Unsere Teams auf den Baustellen müssen laufend Sicherheitstrainings absolvieren und wissen das. Es gibt für diese mutwillige Gefährdung von Menschen keine Entschuldigung."

27.09.2016, 09:15
Philipp Neuner, Kronen Zeitung/red
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