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04.12.2016 - 03:29
In dieser Polizeistation kam es zum Mordversuch.
Foto: Klaus Kreuzer

Mordversuch in Kärntner Polizeistation

13.11.2014, 17:00
Mordversuch in einer Kärntner Polizeiinspektion: Mit einem scharfen Küchenmesser bewaffnet, soll ein 23-Jähriger im Bezirkspolizeikommando in Ferlach in einen Vernehmungsraum gestürmt sein und versucht haben, einen Klagenfurter (29) zu erstechen. Polizisten gelang es zum Glück, Schlimmeres zu verhindern.

Kurz nach 14 Uhr war der 23- Jährige am Polizeiposten aufgetaucht. Um vom abgetrennten Sicherheitsraum in das Innere der Inspektion zu gelangen, behauptete der junge Mann, er habe eine Vorladung zu einer Vernehmung erhalten.

"Kaum öffnete sich die Sicherheitsschleuse, rannte er aber los", schildert ein Ermittler. Der Mann öffnete eine weitere Tür und stürmte direkt in ein Büro, wo ein 29- jähriger Klagenfurter gerade von Beamten einvernommen wurde. Der Täter platzte mitten in die Vernehmung und zog ein Messer, das er unter seiner Jacke versteckt hatte.

"Ich bring dich um"

Während der 23- Jährige versuchte, auf seinen Kontrahenten einzustechen, brüllte er lautstark: "Ich bring dich um!" In allerletzter Sekunde konnten die anwesenden Polizisten den Mann stoppen und festnehmen. Das 29- jährige Opfer kam zum Glück mit einer Schnittverletzung am Unterarm davon.

Sorgerechtsstreit wegen Auto eskaliert

Hintergrund für diese Wahnsinnstat, die sich vor einigen Tagen zugetragen hatte, dürften ein Sorgerechtsstreit und aufgestauter Hass sein. Der Auslöser jedoch war, dass der Täter - es handelt sich bei ihm um den Neffen der Kindesmutter, mit der das Opfer um das Sorgerecht streitet - darum gebangt hatte, sein geliebtes Auto zu verlieren.

Ein Polizist: "Der 29- jährige hatte angezeigt, dass das Fahrzeug des 23- Jährigen, in dem auch sein Kind regelmäßig sitzt, in einem Zustand sei, dass es gar nicht mehr für den Verkehr zugelassen sein dürfte." Am Tag der Messerattacke hatte der Verdächtige eine Vorladung der Behörde zur Überprüfung seines Autos erhalten. Die Justiz ermittelt in diesem Fall mittlerweile wegen absichtlich schwerer Körperverletzung.

13.11.2014, 17:00
Hannes Wallner, Kronen Zeitung/red
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