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09.12.2016 - 07:42
Der Lkw-Fahrer musste eine halbe Stunde im brennenden Laster aushalten.
Foto: Niki Faistauer

Lkw unter Strom: Fahrer in Kabine gefangen

11.10.2014, 11:16
Spektakuläre Szenen haben sich am Freitagnachmittag auf einem Bahnübergang im Salzburger Zell am See abgespielt: Ein Lkw-Kran hatte die Oberleitung der ÖBB abgerissen und geriet somit in den Stromkreis. Die 15.000 Volt setzten alle vier Reifen des Lasters in Brand. Der Lenker musste eine halbe Stunde in seinem Führerhaus ausharren, bis der Strom abgeschaltet und der Brand gelöscht war.

Dutzende Schaulustige drängten sich am Freitagnachmittag rund um den Bahnübergang im Bereich der Caspar- Vogl- Straße in Zell am See, wo meterhohe Flammen und schwarzer Rauch aufstiegen. Mit dem montierten Kran war ein Laster in die Oberleitung geraten.

"Durch die Hochspannung gingen alle vier Reifen in Flammen auf", berichtet Feuerwehrkommandant Gerhard Blassnigg. "Der Vorfall ist glimpflich ausgegangen, weil der Chauffeur richtig reagiert hat und nicht ausgestiegen ist. Solange das Fahrzeug auf den vier Rädern steht, besteht keine Gefahr. Allerdings haben die Reifen bei unserem Eintreffen schon lichterloh gebrannt", so Blassnigg.

67- Jähriger musste halbe Stunde in Führerhaus ausharren

Nach Eintreffen des ersten Tanklöschfahrzeuges wurden die brennenden Reifen mit zwei Hochdruckrohren aus gesicherter Entfernung gelöscht. Laut dem Feuerwehrkommandanten musste der 67- jährige Fahrer rund eine halbe Stunde im Fahrzeug verharren, bis der Strom abgedreht werden konnte.

"Wir haben ihm zugerufen, dass er unbedingt im Lkw sitzen bleiben muss", sagte Blassnigg. Nach Erdung der Oberleitung durch den Einsatzleiter der ÖBB konnte das Rote Kreuz den Fahrer retten, die Feuerwehr zog den Lkw von den Gleisen.

Die Oberleitungen der Westbahn wurden durch den Ladekran des Lkws komplett abgerissen. Mitarbeiter der ÖBB waren nach dem Unfall damit beschäftigt, den Bahnübergang und die Oberleitung wieder instand zu setzten. Die Reparaturarbeiten an der ÖBB- Strecke dauerten mehrere Stunden bis in die Nacht hinein.

11.10.2014, 11:16
Gernot Huemer, Kronen Zeitung/AG/red
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