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24.07.2017 - 13:09
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Foto: Andi Schiel, thinkstockophotos.de (Symbolbild) / Video: Andi Schiel, krone.tv

Fenstersturz in Wien: Kleinkind schwer verletzt

10.07.2017, 11:01

Unfalldrama in Wien: Ein erst 22 Monate alter Bub ist am Sonntagabend in Hernals aus einem Fenster im vierten Stock gestürzt. Der kleine Valentin landete zunächst zwar auf dem aufgespannten Sonnenschirm eines darunterliegenden Lokals, wodurch der Sturz gebremst wurde. Der Bub erlitt dennoch schwere Verletzungen, als er schließlich am Boden aufschlug.

Um 18.45 Uhr war das Kind aus dem Fenster des Elternschlafzimmers der Wohnung in der Gräffergasse geklettert und vier Stockwerke tief gefallen. Der Schirm kippte um, woraufhin der Bub auf den Asphalt fiel. "Er hat gleich zu schreien begonnen, Zeugen haben den Unfall dann sofort bei der Polizeiinspektion Halirschgasse ums Eck gemeldet", sagte Polizeisprecher Paul Eidenberger.

Foto: Andi Schiel, thinkstockophotos.de (Symbolbild)

Schädelbruch erlitten

Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Kleine mit einer Vakuummatratze stabilisiert und mit Prellungen und Abschürfungen am Kopf ins Krankenhaus gebracht, wo ein Schädelbruch diagnostiziert wurde. "Die Verletzungen waren schwer, aber nicht lebensgefährlich", sagte Andreas Huber, Pressesprecher der Berufsrettung Wien am Montag.

Foto: Andi Schiel

Die 24- jährige Mutter und der 54- jährige Vater des Buben gaben an, zum Zeitpunkt des Vorfalls in der Wohnung gewesen zu sein. Im Moment des Fenstersturzes seien sie aber nicht im Zimmer gewesen, sondern in der Küche beim Essen. Der ältere Bruder des Einjährigen habe im Wohnzimmer ferngesehen.

Foto: Andi Schiel

Trotz Kindersicherung Fenster geöffnet

Zwar waren in der ganzen Wohnung die Fenstergriffe abmontiert und im elterlichen Schlafzimmer eine Kindersicherung angebracht, doch dürfte diese laut Eidenberger nicht funktioniert haben bzw. nicht ordnungsgemäß montiert worden sein. Dadurch konnte der Kleine selbstständig das Fenster öffnen. Die Polizei überprüft nun, ob elterliche Sorgfaltspflichten verletzt worden sind.

Foto: Andi Schiel

Redaktion
krone.at
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