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11.12.2016 - 08:19
Foto: MARKUS TSCHEPP

Betrunkene gingen in Salzach baden - gerettet

03.04.2016, 12:21

In Lebensgefahr haben sich am späten Freitagabend zwei Tiroler im Zuge eines Polterabends in Salzburg begeben. Die beiden erlaubten sich ein "Späßchen", wie sie später angaben, und stiegen auf Höhe des Makartsteges in die eiskalte Salzach, um ans andere Ufer zu schwimmen. Zeugen schlugen schließlich Alarm - Großeinsatz.

Die Tiroler im Alter von 19 und 28 Jahren hatten mit Freunden in Salzburg gepoltert. Dabei dürfte auch reichlich Alkohol geflossen sein. In Partylaune verfielen die beiden schließlich der irrwitzigen Idee, durch die Salzach zu schwimmen. Die Männer waren sich der Gefahren und der Strömung nicht bewusst.

Foto: MARKUS TSCHEPP

Nachdem sie beim Makartsteg ins Wasser gingen und einige Meter geschwommen waren, wurden sie auch schon mitgerissen. Zeugen riefen Polizei, Feuerwehr und Rettung zu Hilfe. Die Berufsfeuerwehr schickte 14 Mann mit drei Fahrzeugen und zwei Booten zum Einsatzort in der Altstadt.

Mittlerweile hatte es die Tiroler einige Hundert Meter weiter bis zum Müllner Steg abgetrieben. Dort konnten sie sich mit letzter Kraft doch noch ans Ufer retten und über die Böschung hinaufklettern. Rot- Kreuz- Sanitäter nahmen die unterkühlten Männer - die Salzach hat derzeit nur acht Grad - sofort mit Decken in Empfang.

"Das war uns nicht bewusst"

Erst jetzt erkannten die nun nicht mehr übermütigen Polterer, dass sie mit ihrer waghalsigen Aktion einen großen Rettungseinsatz ausgelöst hatten. "Das war uns nicht bewusst", erklärten sie reumütig der Polizei. Sie hatten auch nicht damit gerechnet, dass das Wasser so kalt sein würde.

Das Ganze war ihnen dann doch etwas peinlich. Zumindest mussten sie keinen Alkotest machen. Sie wurden aber beide wegen Störung der öffentlichen Ordnung angezeigt. Das kann eine Strafe von bis zu 350 Euro nach sich ziehen.

Foto: MARKUS TSCHEPP

Den Feiernden dürfte das kalte Bad jedenfalls einen gewissen Dämpfer gegeben haben. Sie wurden in dieser Nacht nicht mehr auffällig. Und auch die zahlreichen Schaulustigen, die das "Spektakel" vom Ufer aus verfolgt hatten, zog es rasch wieder in die Lokale.

03.04.2016, 12:21
Manuela Kappes, Kronen Zeitung/red
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