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05.12.2016 - 15:05
Norbert Feichtinger rettete den 83-Jährigen.
Foto: FF Ried im Innkreis, Chris Koller

35- Jähriger rettet betagten Mann vor Kältetod

22.01.2016, 07:27

Der Heeresangestellte Norbert Feichtinger aus dem oberösterreichischen Aurolzmünster ist am Donnerstag zum Lebensretter geworden. Er hörte beim Joggen ein Wimmern, sah nach und fand einen völlig durchnässten Pensionist, der zuvor in den eiskalten Riederbach gestürzt war. Der 35- Jährige holte sofort Hilfe, wärmte das Opfer und rettete es vor dem Kältetod.

Wie gewohnt, ging der 83- Jährige in der Nähe seines Hauses in Tumeltsham im Bezirk Ried im Innkreis abends noch spazieren, stieg zum Riederbach runter - da rutschte er auf einem Stein aus, stürzte ins Wasser und konnte mit letzter Kraft noch ans Ufer kriechen, wo er sich an einen Baum klammerte.

Bei minus fünf Grad Celsius hätte er nur geringe Überlebenschancen gehabt, doch bald kam ein rettender Engel daher: Jeden dritten Tag dreht der Bundesheer- Triebwerkstechniker Norbert Feichtinger dort seine Joggingrunden. "Ich hörte ein Wimmern, dachte, das wäre ein Hund, und sah nach", so der Lebensretter.

"Seine Kleidung war schon steifgefroren"

Der 35- Jährige reagierte geistesgegenwärtig, half dem Pensionisten auf und setzte ihn auf ein Bankerl. "Seine Kleidung war in der Kälte schon ganz steifgefroren", so der Retter. Da sein Handy- Akku leer war, musste er noch zu einem Haus laufen. Dort bat er den Besitzer, die Rettungskräfte zu alarmieren. Während er auf die Einsatzkräfte wartete, kümmerte sich Feichtinger liebevoll um den betagten Mann: "Ich hab' seine Beine mit meinen Händen massiert und gewärmt."

Es dauerte nur kurz, bis die Feuerwehr den Ersthelfer unterstützte, so Einsatzleiter Mario Stangel: "Wir hatten gerade eine Übung beendet und fuhren gleich hin. Wir haben den Mann in unseren Einsatzwagen gesetzt, ihm die nassen Sachen ausgezogen und ihn mit Decken gewärmt." Ein Notarztteam versorgte den 83- Jährigen dann weiter und brachte ihn ins LKH Ried. Von dort kamen gleich gute Nachrichten: "Der Patient darf schon am Freitag wieder nach Hause."

22.01.2016, 07:27
Johannes Nöbauer, Kronen Zeitung/red
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