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Foto: AFP / Video: SID

Barca- Boss Bartomeu rechnet mit Neymar und PSG ab

Der Präsident des FC Barcelona, Josep Bartomeu, hat sich erstmal öffentlich zum Rekordtransfer von Neymar zu Paris Saint- Germain geäußert. Seine Aussagen sind eine klare Abrechnung mit dem Brasilianer, dem französischem Top- Klub und dem dazugehörigen Geldgeber. Oben im Video sehen Sie Eindrücke von Neymars Präsentation.

"Es war sein Wunsch, zu gehen, aber er hätte sich klarer und vor allem eher ausdrücken können. Sein Verhalten war einfach nicht korrekt", sagte Bartomeu gegenüber spanischen Medienvertretern. Zudem bestätigte er, dass er PSG im Zuge des Transfers bei der UEFA wegen Verstößen gegen die Financial- Fairplay- Regularien angeklagt zu haben.

Neymar hatte seinen Vertrag bei den Katalanen erst vergangenen Oktober vorzeitig bis 2021 verlängert. Auch deshalb kam der Wunsch, Barcelona nach vier Jahren zu verlassen, überraschend für den Barca- Präsidenten.

Klare Kritik am "PSG- Modell"

Auch einen Seitenhieb auf den neuen Arbeitgeber Neymars konnte sich Bartomeu nicht verkneifen. "Es gibt auch Grenzen, niemand steht über diesem Klub", erklärte Bartomeu stolz und ätzte gegen die Franzosen: "Barca ist ein Klub mit einer Geschichte von 118 Jahren, einer Mitgliederzahl von über 140.000. Dieser Klub gehört uns, nicht einem Scheich oder Oligarch."

Trotz des Abgangs von Neymar, der für Barelona in 186 Spielen unglaubliche 105 Tore erzielte, sieht der Präsident seinen Klub für die Zukunft gerüstet. "Neymar ist jetzt Geschichte. Mich interessieren die Gegenwart und die Zukunft. Wir arbeiten daran, ihn zu ersetzen", versprach er.

Geld wird reinvestiert

Die Hoffnung von Bartomeu ruht dabei auch auf Lionel Messi. Laut dem Barca- Boss ist der Argentinier der beste Spieler der Geschichte. Außerdem sei Messi nach wie vor der Leader der Mannschaft. Trotzdem verspricht Bartomeu den Fans der Katalanen neue Stars.

Mit den 222 Millionen Euro aus dem Neymar- Verkauf könne und werde "noch etwas auf dem Transfermarkt passieren". Besonders Ousmane Dembele von Borussia Dortmund  und Philippe Coutinho vom FC Liverpool sollen auf der Wunschliste Barcas ganz oben stehen. Mit Inigo Martinez (Real Sociedad) soll laut spanischen Medien auch noch ein neuer Innenverteidiger kommen.

Redaktion
krone Sport
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