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27.11.2014 - 14:06

Manöver in Straße von Hormus: Iran demonstriert Stärke

28.12.2012, 14:31
Manöver in Straße von Hormus: Iran demonstriert Stärke (Bild: EPA)
Der Iran hat am Freitag ein groß angelegtes Seemanöver im Persischen Golf inklusive der strategisch wichtigen Straße von Hormus begonnen. Die sechstägige Übung solle Irans Bereitschaft demonstrieren, das Gebiet gegen potenzielle militärische Bedrohungen zu schützen, sowie eine Botschaft des Friedens und der Freundschaft an die Nachbarstaaten senden, sagte Marine- Kommandant Habibollah Sajari. Im Atomstreit mit dem Westen hatte das Regime in Teheran mehrfach gedroht, den wichtigen Seeweg zu blockieren.

An dem Manöver, das sich über eine Fläche von 400.000 Quadratkilometern von der Straße von Hormus bis zum Indischen Ozean erstreckt, nehmen laut Sajari Kriegsschiffe, U- Boote und Kampfjets teil. Schiffe wurden aufgefordert, das Gebiet bis zum 3. Jänner zu meiden. Der Kommandant bezeichnete die Übung als "Zeichen der iranischen Entschlossenheit, seine Grenzen konsequent zu verteidigen" sowie als "eine Botschaft für Sicherheit, Frieden und Freundschaft" für die Golfregion.

Auch westliche Kriegsschiffe in der Region

Der Iran hat angesichts westlicher Sanktionen wiederholt gedroht, die Straße von Hormus, durch die rund 40 Prozent der weltweiten Öllieferungen transportiert werden, zu schließen. Eine Blockade würde faktisch den Ölexport aus dem Persischen Golf unterbinden. Über Leitungen durch Saudi- Arabien könnte nur ein Bruchteil der geförderten Menge transportiert werden. Betroffen wäre neben den arabischen Ölstaaten bis hin zum Irak auch der Iran selbst. Allerdings stehen westliche Kriegsschiffe in der Region bereit, um die Wasserstraße offen zu halten.

Gegenseitige Androhungen im Atomstreit

Der Westen verdächtigt die iranische Regierung, unter dem Deckmantel eines zivilen Nuklearprogramms heimlich am Bau von Atomwaffen zu arbeiten. Israel und die USA haben deshalb auch Militärschläge gegen iranische Atomanlagen nicht ausgeschlossen. Teheran weist die Vorwürfe zurück und droht seinerseits mit einem Einsatz seiner Raketen, die nach Angaben des Militärs 2.000 Kilometer weit bis nach Israel fliegen können.

AG/red
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