Zwar lässt Regisseur Steven Quale die Protagonisten getreu der ersten vier Parts wie am Fließband und so bestialisch wie möglich sterben. Doch nehmen die tödlichen Unfälle immer bizarrere Formen an, sodass Zuschauer im Kino trotz erneut plastischer 3D- Darstellung häufig lachen, aber nur selten den Atem anhalten.
Auf wie viele Arten kann man beispielsweise im Massagestudio ums Leben kommen? Wie sollte das Turntraining mit dem Tod enden? Je absurder der Zuschauer sich die Abläufe ausmalt, je kurioser der Film die Fährten legt - Autor Eric Heisserer ("A Nightmare on Elm Street") hat sich fast immer noch eine neue Version einfallen lassen. Jedoch teilweise so überzogen wie in einer Persiflage à la "Scary Movie".
Zudem versucht der Film mit Pseudomoral und der Chance auf ein Überleben zu punkten. Nach "Final Destination"- Manier beginnt er mit einer Vision, in der die Reihenfolge der Tode vorbestimmt wird. Diesmal stürzt eine Hängebrücke ein. Wieder kann eine Hauptfigur ein paar Freunde und Kollegen retten. Und wieder ändert das eigentlich nichts. Oder wie der Rechtsmediziner sagt: "Der Tod mag es nicht, beschissen zu werden." Nach und nach holt er sich die Überlebenden.
Das sagt "Krone"- Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: Seit 2000 nahm diese entbehrliche Kino- Serie grausiger Todesszenarien mit Kalkül ihren Lauf. Ein makabrer Reigen inszenierten Sterbens, nun auch in 3D, in dem hysterisch- hübsche Jungdarsteller gnadenlos verheizt werden - und der vor allem angesichts von mörderisch- unvorhersehbaren Eskalationen wie jüngst in Oslo, tagtäglichen Unglücksfällen und Katastrophen, die junge Menschen gnadenlos aus dem Leben reißen, wohl kaum mit Unterhaltungswert punkten kann.