Der Venezolaner Maldonado hatte Williams damit im Mai 2012 in Spanien sensationell den ersten Grand- Prix- Sieg seit mehr als sieben Jahren beschert. "Wir glauben, es ist ein Schritt nach vorne im Vergleich zum Vorjahresauto, das auch sehr konkurrenzfähig war", sagte Teamchef Frank Williams über den neuen Boliden, der weiterhin wie jener des Weltmeisterteams Red Bull mit einem Renault- Motor angetrieben wird.
Für die neue Saison hat Willams den Brasilianer Bruno Senna durch den Finnen Bottas ersetzt, für dessen bisherige Karriere mit Christian "Toto" Wolff ein Österreicher eine Schlüsselrolle gespielt hatte. Wolff selbst verließ Williams im Winter in Richtung Mercedes, um seinen langjährigen Schützling kümmert er sich als Co- Manager aber weiterhin. "Toto ist immer noch involviert", bestätigte der bisherige Ersatzfahrer Bottas.
Mercedes- Motorsportchef Wolff legte seine operativen Funktionen bei Williams zwar inzwischen zurück, er bleibt vorerst aber weiterhin Aktionär. Mit dem englischen Traditionsteam ist er auch familiär verbunden, ist seine Frau Susie Wolff doch Testfahrerin. Als solche durfte sie auch die ersten Meter mit dem neuen FW35 zurücklegen. "Eine riesige Ehre für mich", versicherte die 30- jährige Schottin.