Fr, 24. November 2017

Im Clinch

23.03.2008 17:48

Hollywood-Stars streiten wegen Autobahn

Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger ist mit seinem ehemaligen Hollywood-Kollegen Clint Eastwood aneinandergeraten. Weil er sich dem von Schwarzenegger befürworteten Bau einer Autobahn durch ein Naturschutzgebiet widersetzt, verweigerte der "Gouvernator" dem zweifachen Oscar-Preisträger die Verlängerung seines Mandats als Vizepräsident der kalifornischen Nationalparkkommission.

Auch der Vorsitzende der Kommission, Schwarzeneggers Schwager Bobby Shriver, muss gehen. Zusammen mit Eastwood hatte der Kennedy-Neffe die Kommission seit 2001 geleitet. Die beiden hatten sich jedoch zuletzt dem geplanten Bau einer sechsspurigen Autobahn durch das zum Nationalpark erklärte Surferparadies San Onofre in Südkalifornien widersetzt.

Der Streit zwischen Schwarzenegger und Eastwood überraschte amerikanische Beobachter, zumal sich die beiden Hollywood-Stars ideologisch sehr nahe stehen. Beide unterstützen die Präsidentschaftskandidatur des republikanischen Senators John McCain, beide bezeichnen sich als Grüne und beide haben bereits ihren Kampf gegen die Umweltverschmutzung unter Beweis gestellt - Eastwood als Bürgermeister von Carmel, Schwarzenegger als Gouverneur.

"Wir werden unseren Kampf fortsetzen"
Doch in der Frage des Autobahnbaus gerieten sie aneinander. Eastwood sieht darin einen Angriff auf die Zukunft der Nationalparks. Schwarzenegger verteidigt das Projekt mit dem Hinweis, nur dadurch könnten die Verkehrsstaus zwischen Orange County und San Diego im Süden von Los Angeles beseitigt werden. Nachdem Schwarzenegger am Dienstag das bereits einmal verlängerte Mandat von Eastwood und Shriver nicht ein zweites Mal verlängern wollte, erklärte Shriver: "Wir werden unseren Kampf gegen die Bauherrn fortsetzen, denen sich der Gouverneur gebeugt hat."

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