Fr, 24. November 2017

Dem Tod entronnen

03.03.2008 16:05

„Hell‘s Angels“ schickten Mick Jagger einen Killer

Mick Jagger ist vor fast 40 Jahren nur knapp einem Mordanschlag der „Hell's Angels“ entkommen. Der berühmt-berüchtigte Motorradclub wollte Jagger wegen eines Streits über die Sicherheitsdienste auf Konzerten, im Zuge dessen ein Mitglied der Bikergang wegen Mordes angeklagt war, umbringen, enthüllt eine Radio-Dokumentation der BBC. Das Killerkommando war bereits unterwegs gewesen, ein Sturm verhinderte jedoch den Erfolg.

Jagger hatte nach dem Tod eine 18-Jährigen bei einem Konzert in Kalifornien im Dezember 1969 keine Mitglieder der „Hell's Angels“ mehr als Ordner engagieren wollen, berichtet die BBC. Der junge Mann wurde in der ersten Reihe erstochen, ein Mitglied der Bikergang wurde danach wegen Mordes angeklagt. Das Verfahren endete später mit einem Freispruch wegen Notwehr.

Aus Ärger über den Biker-Boykott Jaggers hatte die Gang den Rolling-Stones-Sänger dann in seinem Ferienhaus in Long Island in New York töten wollen, recherchierte Reporter Tom Mangold.

Attentäter waren schon unterwegs
Der Mordplan war während eines Interview Mangolds mit einem früheren FBI-Mitarbeiter für eine Dokumentation über die US-Bundespolizei ans Licht gekommen. „Sie wollten vom Meer aus angreifen“, berichtet Mangold in der Doku.

Die Attentäter hatten sich sogar schon auf den Weg gemacht. In einem plötzlich aufkommenden Sturm sind die Biker in ihrem Boot jedoch über Bord gespült worden. Die „Hell's Angels“ haben stets bestritten, etwas mit dem Tod des 18-Jährigen auf dem Festival in Kalifornien zu tun zu haben.

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