Mo, 20. November 2017

„Eine Zumutung“

18.01.2008 15:06

Richard Lugner ist stinksauer wegen seiner Loge

Die friedliche Stimmung im Vorfeld des heurigen Wiener Opernball ist mit der Zuweisung der Logen wohl dahin: "Die Organisatoren haben mich irgendwo in einen engen Gang im Zweiten Rang verbannt", zürnte Richard Lugner am Freitag. Sämtliche Interventionsversuche sind bisher kläglich gescheitert. "Ich bekomme nicht mal jemanden ans Telefon", jammerte der Baumeister.

Kampflos will sich der Baumeister dennoch nicht mit seiner Loge "irgendwo im Zweiten Rang, was weiß ich" abfinden. "So geht das nicht. Das ist eine Zumutung. Ich bezahle jetzt seit 18 Jahren jedes Jahr eine Loge. Nächstes Jahr setzen sie mich gleich auf die Bühne", meinte Lugner.

Auch in Kitzbühel keine Chance
Doch damit nicht genug Ungemach. In Kitzbühel wird der Baumeister erst gar nicht auf die Ehrentribüne gelassen. Immer wieder versuchte Lugner, seinen Namen auf die Liste der Erlauchten zu platzieren, zuletzt am Montag. "Man hat mir immer gesagt, ich soll es später noch einmal probieren. Heute meinten sie, die Tribüne sei bereits überfüllt und sie können niemand mehr dazu nehmen. Ja, so sind sie, alle gegen den Lugner", haderte der Society-Löwe mit seinem Schicksal.

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