Do, 26. April 2018

Billiger geht¿s nicht

17.08.2007 09:34

So schnorrst du dich durchs Leben

Bist du schon einmal von einem Freund um Kaugummis oder Zigaretten angeschnorrt worden? Und hast du davon nie wieder etwas gesehen? Dann ist dir dein Bekanntenkreis anscheinend schon einen Schritt voraus, was günstig leben angeht. Denn gerade in der heutigen Zeit, in der die Dinge praktisch täglich teurer werden, kannst du durch das richtige Schnorren einiges für dich herausholen und deine Geldbörse spürbar entlasten.

Das richtige Schnorren sollte möglichst unauffällig und beiläufig vonstatten gehen. Denn je unscheinbarer du schnorrst, desto länger kannst du deine Masche durchziehen. Auch solltest du dir für jeden Schnorr-Bereich mehrere Leute suchen, die du anschnorren kannst, denn so bleibt dein Verhalten unauffälliger.

1. Zigaretten
Verbringe deine Rauchpausen regelmäßig mit anderen Kollegen und achte darauf, immer wieder deine eigenen Zigaretten zu vergessen. So kannst du deine eigene Geldbörse ziemlich schonen. Längerfristig solltest du hin und wieder dann auch eigene Zigaretten einstecken, um nicht ganz das Gefühl zu vermitteln, dass du nur schnorrst – denn sonst verschließt sich dieser Kanal schnell wieder.

2. Kaffee
Gibt es bei dir am Arbeitsplatz einen Kaffee-Automaten, dann schnorre dir immer wieder von anderen Kollegen Kleingeld dafür. Du hast eben gerade nicht ausreichend Münzen, das nächste Mal zahlst dann du – sagst du zumindest. Das funktioniert übrigens auch, wenn du mit Bekannten ins Kaffeehaus gehst.

3. Jausenpakete
Viele Menschen nehmen Obst oder Naschereien mit in die Arbeit. Setz einfach deinen hungrigsten Blick auf, oder bewundere das augenscheinlich selbstgezüchtete Obst, und schon werden dir die Dinge praktisch nachgeworfen. Und du sparst Geld für deine eigenen Pausenfüller.

4. Kochzutaten
Auch im privaten Bereich gibt es gute Möglichkeiten, zu schnorren. Lass einfach gezielt Kochzutaten zur Neige gehen, und „borge“ sie dir bei deinen Nachbarn aus. Bei einem Ei oder einem Päckchen Backpulver wird oft vergessen, dass du dir einmal etwas ausgeborgt hast.

5. Produktproben
Oft werden in Supermärkten Gratisproben von neuen Produkten verkauft. Plaudere ein bisschen mit den Verteilern, gib ihnen ein gutes Gefühl und dann lobe die Produkte. Wenn dir der Verteiler nicht von sich aus schon eine größere Menge der Probe anbietet, dann frag einfach danach. Deine Bitte wird dir kaum abgeschlagen werden. Wenn mehrere Menschen verteilend unterwegs sind, dann ist schnorren überhaupt einfach, da du einfach von einem zum nächsten ziehen kannst. Und so kommt schnell ein kleiner Vorrat zusammen.

6. Vor Ladenschluss
In Supermärkten kannst du oft auch vor Ladenschluss noch Rabatte oder Gratisabgaben schnorren. Wenn von Wurst- oder Fleischwaren kleine Reste nicht verkauft werden konnten, und am nächsten Tag nicht mehr angeboten werden können, stehen deine Chancen gut, zumindest einen Rabatt zu bekommen. Dasselbe gilt für Obst, Milchprodukte oder Backwaren. Wichtig: Such dir einen Ansprechpartner im Supermarkt, den du freundlich behandelst und bezirzt, denn so funktioniert das Schnorren am besten.

7. Fürs Kinderfest
Wenn du Luftballons oder Ähnliches brauchst, dann kannst du diverse Autohändler oder Fast-Food-Geschäfte anschnorren, um Material für das Fest zu bekommen. Auch kleine Händler, bei denen du regelmäßig kaufst, sind oft relativ freigiebig und lassen dir vom Preis bei größeren Mengen etwas nach.

Nur eines muss dir klar sein: Du brauchst eine gewisse Härte, um dich durchs Leben zu schnorren. Denn bei einigen Zeitgenossen wird dein Verhalten als unverschämt und nervig ankommen. Wenn du damit leben kannst, dann wird sich deine Geldbörse zu deinem besten Freund entwickeln.

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