Mi, 13. Dezember 2017

Filmgeschichte-Stück

04.12.2017 10:39

Kopf von "Sphinx" in Kalifornien ausgegraben

Nicht in Ägypten sondern in den USA haben Archäologen kürzlich den Kopf einer "Sphinx"-Figur ausgegraben. Es handelt sich dabei um ein Stück Filmgeschichte, das zu den Kulissen von Cecil B. DeMilles Stummfilm "Die zehn Gebote" gehörte, der vor knapp einem Jahrhundert anno 1923 unter anderem an einem Strand in Kalifornien gedreht wurde.

Auf der Webseite der Ausgrabungsstätte in Guadalupe-Nipomo-Dünen hieß es erläuternd, DeMilles habe für sein Werk " The Ten Commandments" (Die zehn Gebote) damals "das größte Set der Filmgeschichte" errichten lassen.

Sphinx-Kopf ist relativ gut erhalten
"Der Originalfilm zeigte Bauwerke mit einer Höhe von bis zu zwölf Stockwerken sowie auch 21 "Sphinx"-Statuen", erläuterte der Direktor des zu einem Museum ausgebauten Dünenzentrums, Doug Jenzen, der Zeitung "The Tribune" in San Luis Obispo. Der ausgegrabene Kopf sei schätzungsweise 140 Kilogramm schwer. Er gehöre zur zweiten "Sphinx", die Archäologen relativ gut erhalten in den Dünen von Guadalupe Nipomo ans Tageslicht brachten.

Zerstörte Kulissen wurden im Sand vergraben
Das Gebiet liegt etwa 275 Kilometer nordwestlich von Los Angeles. DeMille hatte 1923 nach der Fertigstellung des Streifens die Zerstörung aller Kulissen angeordnet und die Bruchstücke im Sand vergraben lassen. Filmfans hatten sich etwa 60 Jahre später auf die Suche nach den Kulissen gemacht. Über ihre Bergung wurde später eine Dokumentation mit dem Titel "The Lost City of Cecil B. DeMille" gedreht.

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