Fr, 24. November 2017

Von Algen vergiftet

11.11.2017 12:49

Hunderte Schildkröten vor El Salvador verendet

Hunderte Meeresschildkröten sind Ende Oktober tot an der Küste von El Salvador angeschwemmt worden. Bislang rätselte man, woran die Meeresbewohner so zahlreich verendet waren, nun aber dürfte die Ursache für das Massensterben geklärt sein. Toxologische Untersuchungen ergaben, dass die Tiere an einer Vergiftung durch Mikroalgen verendeten.

Wahrscheinlich sei die sogenannte Rote Flut - eine lokale Algenblüte - für den Tod der Tiere verantwortlich, berichtete die Universität von El Salvador. Zwischen 300 und 400 tote Schildkröten waren in der Bucht Jiquilisco an der Pazifikküste angespült worden.



Wissenschaftler des Umweltministeriums und der Universität von El Salvador nahmen daraufhin Proben, um dem Massensterben auf den Grund zu gehen. Unklar ist bislang noch, wie viele Tiere tatsächlich ums Leben kamen. "Die Strömungen könnten die Überreste sehr weit weg getragen haben", teilte das Umweltministerium mit.

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