Di, 21. November 2017

Frau verlor Stelle

09.11.2017 14:40

450.000 Jobangebote nach Mittelfinger für Trump

Sie zeigte US-Präsident Donald Trump den Mittelfinger und verlor ihren Job. Doch jene 50-jährige US-Amerikanerin, die nach einem umstrittenen Schnappschuss von ihrem Arbeitgeber gekündigt wurde, wird nicht lange arbeitslos bleiben: Wie US-Medien berichteten, erhielt die zweifache Mutter Juli Briskman mittlerweile mehr als 450.000 Jobangebote.

Briskman hatte in der Vorwoche während einer Radtour den erhobenen Mittelfinger herausgestreckt, als gerade US-Präsident Trump mit seiner Wagenkolonne zu seinem Golfclub unterwegs war. Ein Pressefotograf hielt den Moment fest. Anschließend teilte die 50-Jährige das Bild in sozialen Medien.

Mittelfinger als Profilbild
Viele Menschen gratulierten Briskman mit dem Hashtag #her2020 zu der Aktion und feierten sie als Heldin. Ihrem Arbeitgeber, einem Bauunternehmer, war die Aktion jedoch zu viel: Er kündigte der alleinerziehenden Mutter zweier Kinder mit der Begründung, die Geste sei vulgär. Doch auch nachdem sie gefeuert wurde, löschte sie das Bild nicht aus ihren Profilen.

Zahlreiche Twitter-User meinten daraufhin, die Frau verdiene einen großartigen neuen Job - ein Wunsch, der schon bald in Erfüllung gehen dürfte. Denn wie US-Medien nun berichteten, bekam Briskman seit der internationalen Berichterstattung über ihre Mittelfinger-Aktion und die damit verbundene Kündigung mehr als 450.000 Job-Angebote von Kleinbetrieben bis hin zu Großunternehmen aus zahlreichen Bundesstaaten der USA.

Unternehmerinnen begeistert: "Sie ist meine 'She-ro'"
"Sie ist meine 'She-ro'", sagte etwa Lucy Clementori, die eine Kette von Fitnesscentern im Südwesten der USA besitzt, und versprach, Briskman sofort ungeschaut einzustellen. "Sie kann unseren Spinunterricht übernehmen und jedem diesen großen Präsidentengruß beibringen!"

Norm LaForge, die ein Multi-Millionen-Dollar-Unternehmen gegründet hat, das im Mittleren Westen Handymasten errichtet, will am liebsten, dass Briskman gestern anfängt. "Es hat Mut gebraucht, das zu tun, was sie getan hat, dem 'Great White Dope' (Donald Trump) den Mittelfinger hinzuhalten. Diese Art von Chuzpe macht eine großartige Verkäuferin aus. Sie ist angestellt."

"Ich habe keine freien Stellen, aber ich finde trotzdem einen Platz für sie", sagte Darlene Ranalin, Gründerin einer PR-Firma in Boston. "Ich denke, Präsident Drumpf hatte recht - er schafft wirklich neue Jobs."

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden