Sa, 21. April 2018

Unfalldrama in D

06.11.2017 18:59

Mann (20) stürzt bei Flucht vor Polizei in den Tod

Ein tragischer Unfall hat sich am Montag im baden-württembergischen Winnenden zugetragen: Weil er sich seiner Verhaftung entziehen wollte, flüchtete ein 20-Jähriger auf den Balkon. Danach stürzte er sieben Stockwerke tief in den Tod - der Rettungsdienst konnte nichts mehr für den jungen Mann tun.

Der 20-Jährige war wegen Raubes zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Weil er seine Strafe nicht angetreten hatte, klopfte um 6 Uhr früh die Polizei mit einen Vollstreckungshaftbefehl an seine Wohnungstür. Familienangehörige des später Verunglückten ließen die Beamten herein. Der Mann flüchtete vor den Polizisten auf den Balkon im siebenten Stock und wollte von dort aus auf den Nachbarbalkon klettern. Dabei verlor er den Halt und stürzte ab.



Fehlverhalten der Polizisten wird ausgeschlossen
Bei dem Sturz zog er sich schwerste Verletzungen zu. Auch der schnelle Einsatz des Rettungsdienstes konnte nicht verhindern, dass er starb. Die Ermittlungen zu dem Todesfall im Stadtteil Schelmenholz übernahm die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Reutlingen. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft erklärte gegenüber deutschen Medien, dass es keine Hinweise auf ein Fehlverhalten der Beamten gebe. Ein Suizid wird von den Behörden ausgeschlossen.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden