Mi, 13. Dezember 2017

Erfolg in Italien

12.10.2017 08:51

Zwei bezahlte Urlaubstage für Pflege eines Hundes

Eine Italienerin hat sich zwei bezahlte Urlaubstage erkämpft, damit sie sich um ihren kranken Hund kümmern kann. Das teilte die Tierschutzorganisation LAV am Mittwoch mit. Die alleinstehende Angestellte einer römischen Universität konnte zwei Tage lang nicht bei der Arbeit erscheinen, weil sie ihren kranken Hund pflegen und ihn zum Tierarzt bringen musste.

Das Haustier habe dringend ärztlich behandelt werden müssen. Mit der juristischen Unterstützung der Tierschutzorganisation LAV erreichte die Italienerin, dass ihr beide Fehltage als bezahlter Urlaub angerechnet werden - "aus schwerwiegenden persönlichen oder familiären Gründen". Die Entscheidung der Universität ist ein Novum in Italien.

Gesetz: Man darf Haustiere nicht leiden lassen
Die Frau berief sich auf das italienische Gesetz, in dem eine schwere Strafe bei Missachtung des Tierwohls verankert ist: 10.000 Euro Bußgeld oder bis zu einem Jahr Haft können auf Besitzer zukommen, wenn sie ihre Haustiere "schwer leiden" lassen. Auf rund 60 Millionen Einwohner kommen in Italien ebenso viele Haustiere, für die die Italiener ungefähr zwei Milliarden Euro jährlich ausgeben.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).