Fr, 24. November 2017

Weizer Unternehmen

11.10.2017 18:24

Drei Minuten Zeit für eine große Chance

Bei der Fernsehshow "2 Minuten, 2 Millionen", haben innovative Jungunternehmer zwei Minuten Zeit, um potenzielle Investoren von ihrer Idee zu überzeugen. Ein ähnliches Format fand am Mittwoch in Weiz statt - ohne TV-Kameras und mit weniger potenziellem Budget, doch auf der Bühne sprühte es vor Begeisterung.

"Du musst viel arbeiten, kannst auch Fehler machen und musst Rückschläge einstecken." Es ist nordamerikanischer Geschäftsgeist, den Fred Gingl versprüht. Der einstige Top-Manager von Magna betreibt selbst ein Start-up-Unternehmen ("BionX" stellt Motoren für E-Bikes her) und ist Teil jener Expertenrunde, die vier oststeirische Geschäftsideen auf ihre Realisier- und Finanzierbarkeit prüfen soll.

Drei Minuten bleiben den Teilnehmern Zeit, um zu überzeugen. Zum Auftakt präsentiert Kevin Wagner günstige und CO2-neutrale "Earthship"-Häuser, gebaut aus Naturmaterialien und Recyclingmaterial wie alte Autoreifen. "Die größte Hürde dafür sind in Österreich wohl die Auflagen, das geht in die Millionen Euro", meint Gingl launig.

"Wir brauchen 1,2 Millionen Euro"
Bereits entwickelt sind die von Thomas Hassler präsentierten mobilen Sensoren, die Gesundheitswerte wie EKG und Blutdruck messen. "Wir wollen international expandieren, brauchen dafür 1,2 Millionen Euro." Ein Betrag, den die Anwesenden nicht zusagen können.

Mutig betritt danach Schüler David Graf die Bühne und präsentiert ein System mit App und Tablet für Taxi-Unternehmen. Die Jury ist eher skeptisch, sieht in Graf aber einen künftigen Erfolgsunternehmer.

Der vierte Teilnehmer räumt dann groß ab: Wolfgang Knöbl überzeugt mit Hauben und Stirnbändern mit LED-Licht, die vor allem für Läufer in der Nacht interessant sind. Der Lohn: für neun Monate ein Büro im Innovationszentrum und ein Werbebudget von mehr als 20.000 Euro.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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