So, 22. April 2018

Änderung versprochen

20.07.2017 16:11

Aufschrei wegen Parkstrafe vor Kletterhalle wirkt

Zwischen 25 und 50 Euro Strafe zahlen Autofahrer, wenn sie in Innsbruck falsch parken. Ein wahrer Luxustarif wurde Parksündern vor dem neuen Kletterzentrum in der Matthias-Schmid-Straße verrechnet. Bis zu 75 € waren zu berappen. Nach einem Aufschrei verspricht die Innsbrucker Immobilien-Gesellschaft eine Senkung.

Betrieben wird das Kletterzentrum vom Alpenverein. Vermieter ist die Innsbrucker Immobilien-Gesellschaft (IIG). Und die hat die Parkraumbewirtschaftung einer Privatfirma übertragen. Dass diese für eine Parkzeitüberschreitung 40 Euro, für ein fehlendes Ticket sogar satte 75 Euro in Rechnung stellt, das sorgt in der IIG jetzt für Kopfschmerzen.

Einige Autofahrer sind bereits in die Kostenfalle getappt. Ein Sturm der Entrüstung war die Folge. Sport-Referent und Vize-BM Christoph Kaufmann schaltete sich ein: "Das sind unangemessen hohe Strafen. Hier braucht es ein besseres Augenmaß."

Das räumt auch IIG-Geschäftsführer Franz Danler ein. Auf Anfrage der "Krone" bestätigt er Gespräche über Änderungen. Danler über die ersten Ergebnisse der Besprechungen. "75 Euro sind einfach zu viel. Da wird es eine Senkung geben", verspricht der IIG-Chef. Für die bisherigen Fälle gibt es eine Kulanzlösung.

Claudia Thurner, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Für den Newsletter anmelden