Do, 14. Dezember 2017

Mürzsteg

27.06.2017 16:24

Präsidentenresidenz ist kein "Geisterschloss" mehr

Etwas Bedenken hatte man schon in Mürzsteg, als Alexander Van der Bellen zum Bundespräsidenten gewählt wurde: Wird der Grüne das alte kaiserliche Jagdschloss überhaupt nutzen? Wird er Kontakt zur Bevölkerung haben? Mittlerweile sind die Bedenken verflogen. Das Staatsoberhaupt fühlt sich in der Region wohl.

Bürgermeister, Pfarrer, regionale Landtagsabgeordnete: Das sind die üblichen Ehrengäste, wenn Freiwillige Feuerwehren zu Fahrzeugsegnungen laden. Die Kameraden aus dem obersteirischen Mürzsteg konnten vor wenigen Tagen mit ganz besonderer Prominenz punkten: Der Bundespräsident und seine Gattin Doris besuchten das Florianifest und die Übergabe des neuen Mannschaftstransportfahrzeugs. Feuerwehrkommandant Arnold Gamsjäger führte Van der Bellen durch das Rüsthaus und erzählte die Geschichte der Wehr.

Keine einmalige Sache: Van der Bellen ist "überraschend oft da", erzählt Neubergs VP-Bürgermeister Peter Tautscher (Mürzsteg ist ein Ortsteil von Neuberg). "Es gefällt ihm irrsinnig gut bei uns." Besuche im Stift Neuberg und in der Glasbläserei standen bereits am Programm. Die Bürgermeister der Region wurden in das Schloss eingeladen, der für das vergangene Wochenende geplante Termin wurde allerdings auf September verschoben.

Die präsidiale Sommerresidenz wird heuer also wieder genutzt. Im Vorjahr, nach der Aufhebung der ersten Bundespräsidentenstichwahl, stand in Mürzsteg ja ein "Geisterschloss"…

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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