Fr, 24. November 2017

Terrorangst

26.06.2017 17:00

„Mordkommission Istanbul“ zieht nach Thailand um

Die Lage in der Türkei ist angespannt. Nicht nur (österreichische) Touristen haben der einst beliebten Urlaubsdestination den Rücken gekehrt, auch die ARD zieht jetzt ihren beliebten Istanbuler TV-Kommissar Erol Sander vom Bosporus ab.

Nachdem bereits im letzten Jahr die Dreharbeiten für eine Folge aus Sicherheitsgründen nach Izmir verlegt werden mussten, wechselt die Produktionsfirma nun - nach Thailand!

Die Dreharbeiten in der Türkei gestalten sich zunehmend schwierig. Grund sind die politischen Situation im Land, die schwelende Terrorgefahr, die die Versicherungskosten in die Höhe treibt, sowie Schikanen vor Ort: So müssen unter anderem die Drehbücher von den türkischen Behörden vorab genehmigt werden.

"Wir entwickeln gerade eine Geschichte für die 'Mordkommission Istanbul', die unserem Kommissar Mehmet Özakin seinen bisher härtesten Fall beschert und voraussichtlich in Thailand spielt", erklärt eine Sprecherin der produzierenden "Degeto" gegenüber "BamS": Dort seien die Risiken geringer und die Bedingungen ebenfalls gut. Geplant sind vorerst zwei neue Folgen, weiters denkt man über eine Serien-Verlagerung des Drehorts nach Zypern nach.

Stefan Weinberger, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden