Mo, 11. Dezember 2017

Völlig ruhige Lage

16.06.2017 15:24

Fans am Nova Rock feiern friedlich und ausgelassen

Beim Nova Rock in Nickelsdorf war seitens der Fans auch am dritten Festivaltag friedliches Feiern angesagt. Die bei einer derartigen Großveranstaltung kaum vermeidbaren kleineren Blessuren beschäftigten zwar das Sanitätspersonal, insgesamt konnten die Einsatzkräfte bisher aber von einer ruhigen Lage berichten.

Das Rote Kreuz, das mittlerweile auch seine vierte Sanitätshilfestelle in Betrieb genommen hat, versorgte bis Freitagmittag mehr als 1300 Patienten, berichtete Sprecher Thomas Horvath. 47 von ihnen wurde ins Spital nach Kittsee gebracht, die meisten seien jedoch schon wieder zurück am Gelände.

Oft hatten es die beim Nova Rock eingesetzten Sanitäter und Notärzte mit kleineren Blessuren, Hitzeerschöpfungen und Sonnenbränden zu tun. Bei einer Person trat eine allergische Reaktion auf, die sehr dringend zu versorgen gewesen sei. "Aber auch das war kein Problem", sagte Horvath.

Polizei bedankt sich bei Festivalbesuchern
Dass das "normale Tagesgeschäft" der Exekutive beim Nova Rock weiterhin recht ruhig ausfalle, war auch im Sinne der Einsatzkräfte, die sich bei den Festivalbesuchern bedankten "für ihr diszipliniertes Auftreten und für die Art und Weise, wie sie auch der Exekutive und den Blaulichtorganisationen entgegenkommen", sagte Polizei-Pressesprecher Helmut Greiner.

Strafrechtlich gebe es "sehr, sehr wenig" zu tun. Fehlende bzw. verlorene Geldbörsen oder Handys bildeten das Gros der Anliegen, mit denen sich Festivalbesucher an die Polizei wenden. Bezüglich der Verkehrslage sei am Freitag "alles im grünen Bereich" gewesen, meinte Greiner.

Karton wird zur Aushilfs-Isomatte
Auch aus Sicht des ÖAMTC verlief der Freitag in Nickelsdorf bisher ruhig. Neben den üblichen Einsätzen war auch Kreativität gefragt. So habe eine Festivalteilnehmerin beklagt, dass sie nirgends eine Isomatte auftreiben könne. Helfer nahmen daraufhin ein paar Kartons auseinander und das Problem war behoben, schilderte Romana Schuster vom Autofahrerklub.

 krone.at
Redaktion
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