Sa, 16. Dezember 2017

Neuer Bullen-Coach

16.06.2017 08:24

Marco Rose: Sechs Jahre unter Klopp in der Lehre

Seit 2013 ist der gebürtige Leipziger Marco Rose bei Red Bull Salzburg engagiert - nun steigt er zum Cheftrainer auf.

Das Transfertheater ist zu Ende! Donnerstag um 18 Uhr wurde Oscar Garcia offiziell als neuer Trainer von St-Étienne vorgestellt. Der Spanier unterschrieb beim Achten der Ligue 1 einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Vertrag bis Sommer 2019
Die Salzburger präsentierten nur Minuten später den Nachfolger Oscars: Und das ist Marco Rose, wie die "Krone" exklusiv berichtete. Der erst 40-jährige Deutsche setzte sich doch überraschend im internen Duell gegen Liefering-Trainer Thomas Letsch durch. Rose unterschrieb einen Kontrakt bis Sommer 2019: "Ich freue mich auf die bevorstehende Aufgabe. Ich bin nun seit vier Jahren bei Salzburg und kann mich mit dem eingeschlagenen Weg zu hundert Prozent identifizieren."

Aber wer ist dieser Marco Rose? Geboren und aufgewachsen in Leipzig zu DDR-Zeiten, blieb er nach der Wende seinem Stammklub Lokomotive Leipzig treu. 2000 erfolgte der Wechsel nach Hannover, wo er Bekanntschaft mit Trainer Ralf Rangnick machte. Der lotste ihn 2013 als Juniorencoach nach Salzburg. Seine erfolgreichste Zeit als Aktiver hatte Rose in Mainz, wo er auch in der deutschen Bundesliga spielte.

Sechs Jahre lang war dabei Jürgen Klopp sein Chef. Die "Lehre" beim jetzigen Liverpool-Trainer machte Lust auf eine Karriere auf der Betreuerbank. Über die Stationen Mainz II und Lok Leipzig kam er vor vier Jahren nach Salzburg.

Triumph in der Youth League
Bei den Bullen begann Rose als Coach der U16, stieg 2015 zur U18 auf. Mit beiden Teams wurde er Meister. Der mit Abstand größte Erfolg war der Triumph mit Salzburgs U19 in der Youth League im Mai.

Nachwuchsfußball war gestern, Profifußball ist die Zukunft - Rose tritt in die Fußstapfen von Oscar, der gleich zweimal das Double bejubeln durfte. Einen Vorteil hat Rose: Im Gegensatz zum Spanier besitzt er einen guten Draht nach Leipzig.

Philipp Grill, Kronen Zeitung

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