Di, 21. November 2017

Mikl-Leitner kämpft:

11.05.2017 10:34

Nach Briten-Raus: Bangen um Fördergeld aus Brüssel

Auf den Spuren ihres Vorgängers machte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nach Brüssel auf, um sich das Wohlwollen der europäischen Regierung zu sichern und Fördermittel für Niederösterreich zu sichern. Rund 226 Millionen Euro sind derzeit für regionale Projekte, Wissenschaft und Forschung im Land reserviert.

"Netzwerken für Blau-Gelb" stand bei der ersten Auslandsreise von Landeshauptfrau Mikl-Leitner in Brüssel auf dem Programm. Die Situation nach dem Brexit ist eine schwierige, denn fixe Förderzusagen für die Periode nach 2020 gibt es nicht. Doch die Notwendigkeit der Zahlungen für heimische Zukunftsprojekte ist groß. Allein 162 Millionen Euro gehen in die regionale Förderung, wie zum Beispiel auch für die beliebte Therme Laa an der Thaya im Bezirk Mistelbach. "Wir wollen auch in Zukunft auf der Überholspur sein. Niederösterreich ist im Spitzenfeld der Regionen zu finden, das ist unser Anspruch", betont Mikl-Leitner.

Auch für die Wissenschaft wurden in den letzten Jahren viele wichtige Schritte gesetzt. Mehr als 110 Projekte, darunter das Forschungszentrum IST in Klosterneuburg, werden aktuell mit 63,4 Millionen Euro aus den EU-Töpfen unterstützt. "Wir bekommen zwar momentan keine verbindlichen Zusagen, aber in unzähligen Gesprächen haben wir unsere Standpunkte für die Zukunft klargemacht", erklärt die Landeshauptfrau. Ziel müsse es sein, Aufträge für Betriebe und Arbeitsplätze für Bürger zu schaffen, heißt es.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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