Do, 23. November 2017

Angeschossen

02.05.2017 09:32

OP soll gelähmte Hündin „Nana“ retten

Zur Zielscheibe eines Tierhassers wurde eine Hündin im Innviertel: Der flüchtige Täter feuerte mit seinem Gewehr auf "Nana", in deren Wirbelsäule das Projektil steckenblieb. Die Mischlingshündin überlebte ganz knapp das heimtückische Attentat, doch durch die Kugel wurden etliche Nerven durchtrennt, die Hündin kann deshalb ihre Hinterbeine kaum noch benützen.

"Hündin 'Nana' ist ein überaus sanftes und zutrauliches Geschöpf und stellte für niemanden irgendeine Gefahr dar. Warum wurde sie so kaltblütig angeschossen?" Diese Frage stellt sich derzeit die Geschäftsführerin der Pfotenhilfe Lochen, Johanna Stadler, in deren Obhut sich das verletzte Tier seit Tagen befindet.

Frau gab verletzten Hund ab
Kurz zur dramatischen Vorgeschichte: Eine Autolenkerin brachte den Hund zur Pfotenhilfe und gab ihn dort ab. In gebrochenem Deutsch meinte sie nur, dass sie ihn auf einem Feld gefunden habe und er nicht richtig gehen könne. Dann fuhr sie mit ihrem Auto wieder weg.

Röntgen zeigte Projektil im Körper
"Wir haben gerätselt, warum 'Nana' ihr Hintergestell so nachzieht und fuhren mit ihr zum Röntgen", erzählt Johanna Stadler der "OÖ-Krone". Dort kam dann das wahre Ausmaß des Dramas zum Vorschein: Mitten in der Wirbelsäule der Hündin steckt ein Projektil! Dabei hatte "Nana" noch Glück im Unglück - nur ein paar Zentimeter weiter, hätte die Kugel ihr Herz durchbohrt.

Dringend Spenden für OP benötigt
Trotzdem, das Leid der etwa zweijährigen Mischlingshündin ist groß: Sie kann sich mit dem Geschoss, das ihre Nerven durchtrennt hat, nicht mehr richtig bewegen. Ihre einzige Chance ist eine Operation, damit sie ihre volle Beweglichkeit wieder erlangen kann. Daher sucht die Pfotenhilfe Tierfreunde, die für die OP-Kosten aufkommen.

Das Spendenkonto hat die IBAN AT77 3429 0100 0623 0700.

Johannes Nöbauer, Kronen Zeitung

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