Do, 23. November 2017

Umfrage zeigt:

28.03.2017 12:14

40% der Österreicher haben Angst vor Altersarmut

Der Verlust des derzeitigen Lebensstandards sowie Armut im Alter werden von Herr und Frau Österreicher als mit Abstand größte Risiken der heutigen Zeit eingestuft. 46 Prozent der Frauen und 35 Prozent der Männer fühlen sich laut einer Umfrage des Instituts Market davon bedroht. Von den jüngeren Menschen unter 35 sieht nahezu jeder Zweite diese Gefahr.

Insgesamt hat Market im Auftrag der Allianz-Versicherung 1000 Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren online befragt. Demnach ist die Furcht vor Altersarmut in den größeren Städten deutlich stärker ausgeprägt als auf dem Land, bei Frauen stärker als bei Männern und bei Singles wesentlich mehr als bei verheirateten Paaren. Ob Kinder im Haushalt leben, macht hingegen keinen Unterschied.

Angst vor Pensionslücke in Tirol am größten
Nach Bundesländern gereiht, zeigt sich ein interessantes Bild: Am größten ist die Angst vor Armut im Alter in Tirol, wo 48 Prozent der Befragten eine erhebliche und bedrohliche Pensionslücke befürchten. Es folgen die östlichen Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland.

Erst nach der Furcht vor der zu geringen Pension kommen Ängste vor Umweltkatastrophen und Klimawandel. Etwa ein Drittel der Befragten fühlte sich davon bedroht. Angst vor schädlichen Nahrungsmitteln haben 29 Prozent der Befragten, vor Datenmissbrauch etwa bei Kreditkarten fürchten sich 28 Prozent. Jeder vierte Befragte sieht sich im Straßenverkehr gefährdet. Drei Prozent gaben an, dass Gewalt in der Familie für sie eine Bedrohung darstellt.

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