Do, 23. November 2017

Obertauern

12.03.2017 23:30

Brite stürzte 100 Meter in die Tiefe!

Einen an sich lebensgefährlichen Absturz hat ein junger Brite in Obertauern mit leichten Verletzungen überstanden. Der 19-Jährige war mit seinem Vater (56) unterwegs. Am Gipfel der Zehnerkarbahn beschlossen sie im freien Gelände abzufahren. Sie gelangten in die Zehnerkarrinne, der Sohn stürzte dort 100 Meter ab.

Der 19-Jährige und sein Vater sind erfahrene Skifahrer. Fürs Gelände ausgerüstet waren sie aber nicht. Sie hatten weder ein Lawinenpiepserl, noch eine Schaufel oder einen Airbag-Rucksack dabei. Trotzdem fuhren sie am Samstag gegen 12.30 Uhr vom Gipfel der Zehnerkarbahn aus im freien Gelände abseits der gesicherten Pisten ab.Die beiden Briten folgten laut eigenen Angaben den Skispuren, die talwärts führten. Allerdings gelangten die Männer in die Zehnerkarrinne und schließlich in grob felsdurchsetztes Gelände.

Der Sohn fuhr voraus, stürzte aber plötzlich bei einer Kante. Er fiel über mehrere Felsstufen knapp 100 Meter in die Tiefe.

Der Vater (56) musste alles mitansehen

Der Vater rief per Handy Hilfe. Die Bergrettung rückte wenig später zum Unglücksort aus. Sie fand den jungen Briten, der sich bei dem gefährlichen Absturz offenbar nur leichte Verletzungen zugezogen hatte. Der Mann wurde sicher ins Tal gebracht und ließ sich ärztlich untersuchen.

Der Sohn  (19) wurde nur leicht verletzt

Am frühen Nachmittag dann das nächste Unglück: Fünf Polen vier Skifahrer und ein Snowboarder lösten abseits der markierten Pisten am Kitzsteinhorn in Kaprun ein Schneebrett aus die "Krone" berichtete bereits. Einer der Männer (36) wurde Dutzende Meter mitgerissen und einen Meter tief verschüttet. Die vier Kameraden, die mit Suchgeräten, Sonden und Schaufeln ausgestattet waren, konnten ihn binnen Minuten orten und ausgraben. Nach 30 Minuten traf auch der Notarzt ein. Er stellte fest, dass der Pole unverletzt geblieben war. So konnte der Mann mit seinen Freunden selbstständig bis ins Tal abfahren.

Weniger glimpflich ging am Samstag ein Lawinenabgang am Großen Königsstuhl in Bundschuh (Thomatal) ab die "Krone" berichtete. Ein 52-jähriger Kärntner, der alleine unterwegs war, wurde verschüttet. Für ihn gab es leider keine Rettung mehr.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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