Di, 20. Februar 2018

Sport

04.03.2017 11:21

Der Matchpuck liegt am Sonntag in Graz bereit

Den 99ers half ihr bestes Drittel im EBEL-Viertelfinale bisher nichts! Die Red Bulls spielten auch in Spiel drei der Best-of-seven-Serie daheim ihre Vorzüge aus, gewannen am Ende klar 5:1. Damit liegt am Sonntag in Graz bereits der erste Matchpuck bereit. Auch Capitals und KAC führen 3:0, Linz liegt gegen Bozen 1:2 zurück.

Mit dem ersten Powerplay-Tor in der Serie brachte Tom Raffl die Bulls in Führung. Bei bisher größter Gegenwehr der diesmal aggressiveren Grazer, die gegen Ende des Startdrittels durch Pelech die Stange (18.) trafen, danach sogar kurz das 1:1 bejubelten. Doch nach Videostudium der Referees stand fest: Der Puck war nach Setzinger-Schuss von der Latte und nicht aus dem Tor zurückgeprallt (19.). Dazwischen scheiterte noch Kristler mit einem Penalty (nach Klimbacher-Notbremse) an 99ers-Goalie Dahm.

Dafür schockte Thomas nach nur 34 Sekunden des Mitteldrittels die Gäste mit dem 2:0, Duncan setzte ein zweites Powerplaytor drauf. Erst als die Bulls, bei denen Pallestrang nach Pucktreffer im Gesicht eine Kabinenauszeit brauchte, das Fiedeln kurz übertrieben, traf Setzinger auch mal für Graz. Heinrichs 4:1 machte allerdings noch vor Pause zwei endgültig den Deckel drauf.

In der Grazer Verzweiflung nahm Trainer Mason bereits in Minute 55 den Goalie raus, ließ sich Pelech 15 Sekunden vor Ende zu einer Attacke an Kristler hinreißen. Den Eis-Bullen erwischte es gröber am Bein.

"Wir haben ein komplettes Spiel gemacht, sind ein hohes Tempo gegangen und haben Graz zu Strafen gezwungen", gefiel es Bulls-Trainer Greg Poss. Dominique Heinrich: "Jetzt wollen wir natürlich Sonntag gleich Spiel vier gewinnen." PS: Zagrebs Rückkehr in die EBEL wird immer konkreter! Das Liga-Präsidium erteilte dem KHL-Klub nach Prüfung aller Unterlagen die Spielberechtigung. Zeit fürs finale Ja der Kroaten: bis am 15. März.

Robert Groiß, Kronen Zeitung

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