Fr, 25. Mai 2018

Für Schweinefleisch

19.12.2016 09:00

Vorarlberger Landtag will Kennzeichnungspflicht

Der vom Verein gegen Tierfabriken (VGT) aufgedeckte Schweineskandal sorgt auch im Landtag für Diskussionen. Wie der ORF Vorarlberg berichtete, sprachen sich die Abgeordneten für eine lückenlose Kennzeichnungspflicht bei Schweinefleisch aus. Eine solche diene dem Schutz der Tiere und Konsumenten gleichermaßen.

Fünf Jahre, nachdem Veröffentlichungen des VGT die Zustände in Vorarlberger Schweinezuchtbetrieben offenlegten, sorgen seit einigen Tagen weitere Dokumentationen des Vereins für Aufregung. Der Verein deckte illegale Tiertransporte aus Deutschland nach Vorarlberg auf, das Schweinefleisch aus dem Allgäu wird hier als Vorarlberger Fleisch weiterverkauft.

Kennzeichnungspflicht nicht lückenlos
Seit Bekanntwerden des Falles werden - wie auch schon 2011 - Rufe nach einer verpflichtenden Haltungs- und Herkunftskennzeichnung laut. Der Voralberger Landtag sprach sich gestern einheitlich für eine lückenlose Kennzeichnungspflicht für Schweinefleisch aus. Derzeit genügt es, Tiere im Ländle zu schlachten, um ihr Fleisch als Vorarlberger Produkt zu verkaufen. ÖVP-Tierschutzsprecher Bernhard Feuerstein verwies auf das "3G-Qualitätsprinzip" des Landes (Gehalten-Gemästet-Geschlachtet). Um dieses Siegel zu erhalten, muss ein Tier mindestens ein halbes Jahr in Vorarlberg gehalten worden sein.

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