Di, 20. Februar 2018

"Humpelbein"

16.12.2016 10:20

Verletzter Mühlviertler Wolf wieder gesichtet

Der Mühlviertler Wolf "Humpelbein" wurde schon wieder gesehen, dieses Mal in St. Martin im Mühlkreis: "Er ist zehn Meter vor unserem Haus vorbeigelaufen, ist dann im Wald verschwunden", erzählt Martina Schirz (45) - ihre Tochter (21) wollte das Raubtier verfolgen, doch Isegrim verschwand gleich im nahen Waldstück.

"Alleine gehe ich jetzt nicht mehr in den Wald", hat die 45-jährige Mühlviertlerin beschlossen, nachdem sie und ihre Tochter Julia den Wolf gesehen haben. Der ausgewachsene Isegrim, der wegen einer Verletzung die linke Pfote nicht aufsetzt, hatte aber gar kein Interesse an den Menschen, suchte nur schnell wieder Deckung.

Wolf am Humpeln identifiziert
Das verräterische Humpeln macht Mutter und Tochter sicher, dass es sich um jenen Wolf handelt, der am Vortag - wie berichtet - in der nahen Ortschaft Lacken in Feldkirchen an der Donau von einem Jäger bei Baggerarbeiten gesehen worden war.

Vierbeiner sind äußerst scheu
Die Jäger und auch Claudia Handlbauer von der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung geben aber Entwarnung: "Wölfe sind scheu, weichen Menschen aus!" Sollten allerdings Tiere gerissen werden, bitten die Waidmänner und die Behörden, dies zu melden.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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