Fr, 24. November 2017

Maggies Kolumne

28.11.2016 10:48

Katzen aus Horrorhaus gerettet!

"Es ist jedes Mal ein beklemmendes Gefühl, diesen Ort zu betreten. Es ist ein ehemaliger Bauernhof mit vielen Stallungen und Nebengebäuden, der dem langsamen Verfall nicht mehr trotzen kann. Und es scheint, als würden wir jedes Mal wieder und wieder eine weitere tote Katze finden. Wer weiß, wie viele tote Tiere noch auf dem Dachboden liegen, den wir nicht betreten können, weil er einsturzgefährdet wirkt. Am schlimmsten sind die Babyskelette. Diese armen Kleinen hatten nie eine wirkliche Chance auf ein Leben."

Mit diesen beklemmenden Worten beschrieb mir Ilona Enenkel die Situation in einem Haus in Niederösterreich. Der Besitzer der Liegenschaft verstarb vor einigen Monaten, und offensichtlich hatten weder die Erben noch die Nachbarn auch nur eine Sekunde Zeit für die verbliebenen Tiere aufgebracht.

Durch Zufall war sie auf diese katastrophalen Zustände gestoßen und bat uns, die "Krone"-Tierecke und Frau Kern, eine Tierschützerin, um Hilfe. Tagelang waren die Frauen im Einsatz, um wenigstens noch die letzten, lebenden Samtpfoten einzufangen. Ein schwieriges Unterfangen, denn auch diese Tiere waren scheu und ließen sich nur mit Katzenfallen bergen. Zwei der überlebenden Miezen kamen nun in unser Katzenhaus. Den Umständen entsprechend erholen sie sich, aber natürlich sind sie verstört und ängstlich.

Selbstverständlich wurden auch die Behörden in Kenntnis gesetzt, die davon ausgehen, dass es sich um einen Giftanschlag handeln muss. Ob man den Übeltäter wird ausforschen können, ist fraglich. Wie böse muss ein Mensch sein, der unschuldigen Lebewesen so etwas antut? Mir graut vor dem Gedanken, dass diese Menschen unter uns leben.

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