Do, 23. November 2017

Nach „Krone“-Story

15.11.2016 16:33

Sex-Opfer (72) erhält nun 24-Stunden-Betreuung

An den Folgen von sexueller Gewalt und Missbrauch leiden die Opfer meist ein Leben lang. Auf besonders tragische Weise anschaulich macht dies das Schicksal einer Pensionistin (72) aus Niederösterreich, die - wie berichtet - nach der Vergewaltigung durch einen Asylwerber jede Hoffnung aufgegeben hat. Immerhin: Sie erhält jetzt doch eine 24-Stunden-Pflege.

Zehn Monate lang schon kämpft Sylvia B. für eine 24-Stunden-Betreuung ihrer von einem Afghanen (17) vergewaltigten Mutter. Die Traiskirchnerin gab ihren Job auf, putzt mittlerweile in der Nacht für Fremde, um die Kinder und vor allem ihre schwer traumatisierte und todkranke Mutter versorgen zu können.

"Staat lässt uns einfach hängen"
"Aber ich wurde völlig im Stich gelassen. Der Staat lässt uns einfach hängen", sagt sie. Seit Februar versucht die einstige Flüchtlingsbetreuerin im Lager im niederösterreichischen Traiskirchen die Pflegestufe 1 ihrer Mutter behördlich erhöhen zu lassen. Zehn Monate lang vergebens. "Nach dem letzten 'Krone'-Bericht über meine Mama hatte ich plötzlich einen Bescheid vom Krankenhaus Wiener Neustadt im Postkasten", erzählt Sylvia B. "Siehe da, Mama wurde eine 24-Stunden-Pflege genehmigt."

Wie berichtet, hat sich die 72-Jährige nach der Horror-Vergewaltigung im September 2015 aufgegeben. Körperliche, vor allem aber die seelischen Wunden wollen einfach nicht mehr heilen. Christine F. hat damals, an ihrem Schicksalstag, einem jungen Mann vertraut. Er wollte ihr angeblich über die Böschung "helfen", drückte sie aber mit dem Gesicht nach vorne in den steinigen Boden, vergewaltigte sie ...

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