Di, 21. November 2017

„Held des Alltags“

27.10.2016 15:50

Polizist holt zweimal Unfallopfer ins Leben zurück

Sofort den Ernst der Lage erfasst hatte Gruppeninspektor Herbert Resch (56), als er als einer der ersten Helfer nach dem Eisenbahnunglück in Wieselburg am Unfallort eintraf. Wie berichtet, waren "herrenlose" Güterwaggons in einen Personenzug gekracht. Der Polizist reanimierte einen Schwerverletzten und wurde zum Lebensretter - nicht zum ersten Mal.

"Wir waren den führerlosen Waggons mit dem Streifenwagen parallel zur Bahnstrecke gefolgt", berichtet Resch die dramatischen Momente. Knapp 30 Sekunden nach dem verheerenden Zusammenprall mit einem Personenzug in Wieselburg war der Beamte des Polizeipostens Purgstall mit einem Kollegen vor Ort. Sogleich wurde er auf einen reglosen Schwerverletzten aufmerksam. Resch diagnostizierte Herz-Kreislaufstillstand, begann mit Wiederbelebung. "Die richtigen Handgriffe haben sie uns bei der Polizeiausbildung eingeimpft", sagt der 56-Jährige, der auch vom Notarzt gelobt wird: "Ohne das professionelle Eingreifen hätte der Verletzte wohl nicht überlebt."

Bereits vor drei Jahren hat Resch ein eingeklemmtes Unfallopfer in Purgstall ins Leben zurückgeholt: "Daraus hat sich dann eine echte Freundschaft entwickelt." Auch den nunmehr Geretteten will der Polizist sobald es geht im Spital besuchen.

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