Fr, 23. Februar 2018

Horror-Fenstersturz:

30.08.2016 09:14

Syrisches Mädchen (2) schon am Weg der Besserung

Wenn es Wunder tatsächlich gibt, kann man in dem Fall getrost von einem sprechen. Nach dem Fenstersturz, bei dem Sonntag in Innsbruck - wie kurz berichtet - ein Flüchtlingskind (2) vom dritten Stock auf einen Gehsteig fiel, gibt es nun Entwarnung. Das Mädchen sei auf dem Weg der Besserung, heißt es aus der Klinik!

Sonntag Abend, gegen 17 Uhr, Flüchtlingsunterkunft in der Innsbrucker Bruneckerstraße 10: Während die Eltern in ihrem Zimmer im dritten Stock schliefen, tobte die Zweijährige gemeinsam mit ihrer Schwester (9) wild umher. Doch bald nahm der Spaß leider ein bitteres Ende. Das syrische Kleinkind kletterte übermütig über das in der Nähe eines offenen Fensters stehende Stockbett - und dann war es auch schon passiert! Die Zweijährige fiel hinaus, stürzte elf Meter in die Tiefe und schlug mit voller Wucht auf dem Gehsteig auf.

Wie durch ein Wunder überlebte das Mädchen den heftigen Aufprall, sofort wurde von Passanten die Rettung alarmiert und folglich das Kind mit schweren Verletzungen in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.

"Riesiges Glück im Unglück"

Von dort kam Montag Vormittag bereits die Entwarnung. "Das Kind hat riesiges Glück im Unglück gehabt. Es ist wach und liegt auf der Kinderintensivstation", schildert ein Sprecher der Tirol Kliniken im Gespräch mit der "Krone".

"Keine bleibenden Schäden"

Das sei aber nur eine reine Vorsichtsmaßnahme, wahrscheinlich dürfe das Mädchen die Station bereits heute oder morgen schon wieder verlassen. Das Wichtigste: Laut dem Sprecher dürfte das Mädchen vom Horror-Sturz keine bleibenden Schäden davontragen.

Tief sitzt der Schock auch im Flüchtlingsquartier und freilich auch bei den Eltern. "Sie werden von uns versorgt und sie stehen dem Kind direkt beim Krankenbett bei", erklärt Georg Mackner von den Tiroler Sozialen Diensten (TSD), der erleichtert ist, dass sich das kleine syrische Mädchen bereits auf dem Weg der Besserung befindet.

Aktuell leben in der Flüchtlingsunterkunft Bruneckerstraße 10, die seit Ende Jänner diesen Jahres in Betrieb ist, 99 Asylwerber - 14 davon sind Kinder.

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