Mo, 26. Februar 2018

Händlerin gefasst

24.08.2016 10:25

Welpen über die Grenze gekarrt und verkauft

Sie sind kaltschnäuzig, Tierleid kümmert sie nicht - mit dem illegalen Handel von Welpen machen skrupellose Züchter miese Geschäfte. Einer Slowakin, die kleine Hunde in Kittsee verscherbelte, wurde das Handwerk gelegt.

Der illegale Handel mit Welpen aus dem Osten boomt. Schon im Alter von nur drei Wochen werden die vierbeinigen Nesthäkchen den Muttertieren entrissen, in Käfige gepfercht und über die Grenze gekarrt, um sie an neue Besitzer zu verkaufen. Die Geschäftsanbahnung erfolgt via Internet.

Übergabe des Welpen am Bahnhof
Bei der Übergabe eines (kranken) Rehpinscher-Welpen in Kittsee wurde nun eine "Tierhändlerin" aus der Slowakei von der Polizei gefasst und angezeigt. Die 37-Jährige soll nur wenige Tage zuvor einem Interessenten (36) aus Wien im Bahnhof in Kittsee einen Zwergpinscher übergeben haben.

Tiere waren schwer krank
"Der Mann stellte bald fest, dass das Tier krank war. Mehrere kostenintensive Behandlungen waren notwendig", so die Polizei. Beiden Hunden geht es mittlerweile besser.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).