So, 19. November 2017

Terror, Islamismus

29.07.2016 06:47

Claus Pándi: „Unsere Werte wehrhaft verteidigen“

Führende französische Intelligenzblätter wollen jetzt die Fotos von Terroristen nicht mehr zeigen. Ganz so, als ginge es bei der Abbildung von Mördern um etwaige Götzenanbetung. Einige besonders Fortschrittliche fordern in den sozialen Medien, dass über die Anschläge gar nicht mehr berichtet werden sollte.

Ein steirisches Blatt fing damit bereits zaghaft an und weigerte sich nach dem Islamisten-Mord an einem Pfarrer in der Normandie, das Verbrechen auf der Titelseite zu bringen. Aber nicht ohne triumphierend mit einer leeren Titelseite auf diese publizistische Meisterleistung hinzuweisen - und statt des Berichts den Weißraum zu nützen, um einen Werbeaufkleber draufzupicken.

Der deutsche Politikprofessor und Machiavelli-Forscher Herwig Münkler sagte sinngemäß, dass die Gefahr, sich mit Haushaltsgeräten zu verletzen, größer sei, als einem terroristischen Anschlag zum Opfer zu fallen.

Linksliberale Vorzeigedenker mahnen nach den Attentaten mit Lastwagen, Axt oder Messer, man möge bei den Tätern und ihren Motiven immer schön differenzieren. Also vielleicht zwischen religiösen Irren, normalen Irren, kranken Irren, armen Irren, Einzel-Irren oder Gruppen-Irren?

Viel wird von Hobbypredigern jetzt auch von Liebe und Verständnis in schwierigen Zeiten herumgesülzt. Was sollen sich da die Mordorganisationen, die über den Westen herfallen, über den Wert unserer Werte denken, wenn wir nicht bereit sind, unsere Werte wehrhaft zu verteidigen?

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