Fr, 24. November 2017

Im Zoo Schönbrunn

30.05.2016 12:14

Flauschiger Nachwuchs bei den Felsenpinguinen

Gleich sechsfachen und überaus flauschigen Nachwuchs gibt es bei den Felsenpinguinen im Wiener Tiergarten Schönbrunn. Vier der Küken, die sich seit Mitte April ihren Weg aus dem Ei gebahnt haben, sind bereits in einem abgetrennten Bereich des Polariums untergebracht, die zwei Kleinsten halten sich noch hinter den Kulissen auf.

"Felsenpinguine sind durch Überfischung und Verschmutzung der Meere bedroht. Auch der Klimawandel gefährdet ihren Lebensraum. Auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN sind sie als gefährdet eingestuft. Umso wichtiger ist die erfolgreiche Nachzucht in Zoos", erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter am Montag.

Schönbrunn hat als einziger Zoo jedes Jahr Nachwuchs
Der Tiergarten Schönbrunn ist "nicht nur der einzige Zoo weltweit, der diese auffällige Pinguinart mit den leuchtend gelben Federbüscheln am Kopf jedes Jahr erfolgreich züchtet, er führt seit vergangenem Jahr auch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP)", hieß es via Aussendung.

"Der Nördliche Felsenpinguin, den wir halten, brütet auf der Inselgruppe um Tristan da Cunha im südlichen Atlantik. Bei uns im Polarium simulieren wir die saisonalen Licht- und Klimaverhältnisse seiner Heimat. Unsere Tierpfleger überwachen die Kolonie mit Kameras und haben in der Aufzucht bereits viel Erfahrung", sagte Schratter.

Erste Schwimmversuche nach der ersten Mauser
Noch tragen die Küken ein Dunenkleid, das nicht wasserabweisend ist. Deshalb hat ihr Gehege keinen Zugang zum Wasserbecken. Erst wenn sie die erste Mauser hinter sich haben, werden sie ihre ersten Schwimmversuche wagen. Bis dahin heißt es noch ordentlich wachsen: Zwischen einem und eineinhalb Kilogramm bringen die Küken derzeit auf die Waage. Die Tierpfleger füttern sie zwei Mal am Tag mit Sprotten und Heringen. Davor und danach geht es auf die Waage. 98 Felsenpinguine leben derzeit insgesamt in europäischen Zoos, 48 davon sind es nun allein in Schönbrunn.

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