So, 19. November 2017

In China

25.05.2016 09:59

Petition gegen grausames „Hundefleisch-Festival“

Eine Petition hat das sogenannte "Hundefleisch-Festival" im chinesischen Yulin in den Fokus von Tierfreunden gerückt: Auf avaaz.org drücken Menschen weltweit ihren Protest aus. Bei der Veranstaltung werden Hunde zu Tode geprügelt und ausgeblutet. Anschließend werden sie kopfüber an Haken aufgehängt, aufgeschlitzt, gehäutet und zum Verzehr verkauft. Einige Vierbeiner werden ihren Besitzern dafür sogar gestohlen.

"Das Leid der Vierbeiner muss unerträglich sein — neue Studien zeigen nämlich, dass sich die Gehirne von Hunden und Menschen aus emotionaler Sicht sehr ähnlich sind. Viele Hundeliebhaber verstehen das nur zu gut. Bedenkt man also, dass Hunde Lebewesen mit Gedanken und Gefühlen sind, dann ist die Folter, die sie auf diesem "Festival" erleben, schlichtweg unvorstellbar", ist auf avaaz.org zu lesen.

Druck durch die Öffentlichkeit soll wirken
Auch in China selbst sei die Kritik an der Veranstaltung groß, so heißt es auf der Website.  Die Behörden würden sich große Mühe geben, Chinas weltweiten Ruf zu verbessern — es sei also ein Druckmittel durch die Öffentlichkeit vorhanden, so das avaaz-Team: "Genau da kommen wir ins Spiel. Zeigen wir der chinesischen Regierung jetzt, dass das Hundeschlachten nicht an der Welt vorbeigeht und sofort aufhören muss!"

Festival soll Fleischindustrie ankurbeln
Einigen mutigen chinesischen Aktivisten sei es zu verdanken, dass das Festival jedes Jahr kleiner wird. Die Behörden in Yulin hätten zudem ihre Fördermittel für das Festival zurückgezogen und ihren Angestellten sogar die Teilnahme untersagt. Bei der Veranstaltung handelt es sich nicht einmal um eine jahrhundertealte Tradition: Es wurde erst im Jahr 2010 gestartet. Die Fleischindustrie wolle damit ihre Absätze ankurbeln.

Zur Petition geht es HIER.

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