Mo, 11. Dezember 2017

Großes Problem

18.05.2016 13:57

Ausländer haben Millionen-Schulden in Spitälern

Wer medizinische Hilfe benötigt, soll sie überall und jederzeit bekommen. Aber: Die Kosten dafür sollten ebenso selbstverständlich beglichen werden. Dass dies nicht immer funktioniert, zeigt der Schuldenstand ausländischer Patienten in den heimischen Landeskliniken. Behandlungskosten von knapp 18 Millionen Euro sind derzeit offen.

Ein Spitalsaufenthalt kann rasch nötig werden - ein Auto- oder Sportunfall während des Urlaubs, plötzlich eintretende psychische Probleme bei Dienstreisen, oder bei einer schwangeren Touristin setzen unerwartet die Wehen ein. In solchen Notfällen werden natürlich auch Ausländer in den heimischen Krankenhäusern bestmöglich behandelt.

Allerdings: Mit dem Bezahlen lassen sich deren Versicherungen mitunter viel Zeit. Gesundheits- und Sozialfonds sowie Gebietskrankenkasse in Niederösterreich sitzen derzeit auf offenen Rechnungen in der Höhe von mehr als 18 Millionen Euro. Der mit Abstand größte Schuldner sind deutsche Anstalten mit nahezu sieben Millionen Euro. Auch Versicherungen aus Rumänien, Ungarn und der Slowakei sind oft säumig.

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