Di, 21. November 2017

Zu wenig Geld

06.05.2016 10:08

Postpartner kritisieren System

Der Ärger über die Nichtauszahlung von Pensionen geht weiter: Nach zwei Fällen aus Mödling und Baden, in denen Postpartner nicht genug Bargeld in der Kasse hatten, melden sich nun immer mehr Betroffene bei der "Krone". Doch auch von Partnerbetrieben aus dem ganzen Land kommt heftige Kritik - und zwar an der Post.

Die Post sprach zuerst von einem Einzelfall, doch wie zahlreiche Reaktionen der "Krone"-Leser zeigen, dürfte es öfter vorkommen, dass die sogenannten Postpartner nicht genug Bargeld vorrätig haben, um Pensionen auszuzahlen. Dass diese vorher ein Aviso bekommen, wie viel Geld auszubezahlen sei, dem widerspricht eine Verkäuferin aus dem Mostviertel: "Wir sind jetzt seit einigen Jahren Postpartner, aber so eine Meldung haben wir noch nie bekommen!" Im Gegenteil erhalte man sogar Warnungen, wenn zu viel Geld in der Kassa sei. "Dann heißt es, rasch zurückzahlen, oder man wird von Seiten der Post gesperrt", ärgert sich ein weiterer Unternehmer aus dem Marchfeld.

Betroffene Pensionisten müssen sich indes gegen den Vorwurf wehren, sie müssten eben zu Hause sein, wenn der Briefträger kommt. Diese dürfen aber nur eine gewisse Summe mit sich führen - was nicht immer für alle Auszahlungen im Rayon reicht. Und: "Wer eine Verständigung bekommt, muss sein Geld an einem fixen Standort abholen. Einfach in den nächsten Ort zu einer richtigen Filiale fahren, das bringt also nichts", heißt es.

In die Debatten mischt sich zudem weiter Kritik am System. Ein Rentner: "Arbeitslose bei der Auszahlung vorzureihen ist skandalös!"

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