So, 25. Februar 2018

Pilot (59) getötet

04.04.2016 12:09

War Westwind schuld am Absturz des Segelfliegers?

Nach dem Absturz eines Segelflugzeuges am Sonntag dreieinhalb Kilometer nördlich von Turnau arbeiten Experten an der Klärung der Ursache. Möglicherweise hatte der starke Westwind den Unfall ausgelöst, der einen zweifachen Familienvater das Leben kostete. Das Gericht ordnete eine Obduktion an.

Fest steht bisher, dass sich der 59-jährige Alexander S. aus Hitzendorf mittags vom Flugplatz Lanzen-Turnau in die Höhe ziehen ließ, danach den Segel- vom Motorflieger ausklinkte. Der Familienvater - er hinterlässt zwei erwachsene Söhne - steuerte eine Lak 19, die in Litauen hergestellt wird, eine Flügelspannweite von 15 Metern aufweist und eine Geschwindigkeit von bis zu 275 km/h erreichen kann.

Tragödie nach zwei Stunden Flug
Der Steirer befand sich zwei Stunden in der Luft, als das Unglück geschah. Möglicherweise war er dreieinhalb Kilometer nördlich vom Flugplatz einem starken Westwind ausgesetzt und versuchte vergebens, den Segler zu korrigieren. Unterhalb der 1580 Meter hohen Ostereralm stürzte er nahe einem Forstweg in den Wald.

Der Pilot dürfte auf der Stelle tot gewesen sein. Die Bergearbeiten gestaltete sich für die Einsatzkräfte sehr schwierig. Das Gericht hat jetzt eine Obduktion der Leiche angeordnet; das Ergebnis steht noch aus.

Bisher konnten nicht alle Angehörigen vom Unglück informiert werden. Die Ehefrau des Steirers kommt voraussichtlich erst morgen, Mittwoch, von einem Auslandsurlaub zurück.

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