Mi, 13. Dezember 2017

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10.03.2016 05:18

400 Asylwerber mehr in Graz

2653 Asylwerber sind aktuell in Graz in Quartieren des Landes Steiermark untergebracht - um knapp 400 mehr als im Jänner. Und: Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (VP) hat mit Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (VP) eine Art Obergrenze für Graz vereinbart.

Die Zahl der in Graz untergebrachten Asylwerber ist kontinuierlich gestiegen: 1328 waren es im Jänner 2015, gleich um 1050 mehr im Jänner 2016 - mittlerweile sind wieder knapp 400 dazu gekommen. Nicht mitgerechnet sind in diesem Vergleich die mittlerweile ca. 100 Asylwerber in Andritz, die sich in Bundesbetreuung befinden.

"Obergrenze" für Graz

Nagl hat mit Mikl-Leitner eine Art Obergrenze für Asylwerber in Graz vereinbart: Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl nimmt Graz so viele Flüchtlinge auf wie Österreich - das wären dann etwa 2800, also ca. ein Prozent der Bevölkerung (282.000 Hauptwohnsitzmeldungen in Graz).

Aber ob sich das ausgeht?

Bund prüft am Freitag Ersatz für Kirchner-Kaserne

Nachdem Nagl den Bund davon überzeugen konnte, dass die als Groß-Asylquartier angedachte Kirchner Kaserne untragbar sei und Ersatzquartiere vorgeschlagen hat, werden diese vom Innenministerium am Freitag besichtigt. Nagl hofft, dass sich der Bund rasch für ein Ersatzquartier entscheidet - noch vor Montag.

Große Asyl-Info für Grazer in der Messe

Am Montag steigt in der Grazer Messe (ab 18.30) nämlich der erste von vier Asyl-Info-Abenden (diesmal für die Bezirke Innere Stadt, Jakomini, Liebenau und Puntigam, willkommen ist aber natürlich jeder. Vor Ort sein werden: Nagl, Vertreter des Innenministeriums, Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter usw. Die Grazer sollen Fragen stellen können - und hoffentlich auch beantwortet bekommen.

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