Di, 12. Dezember 2017

Nach langem Leugnen

24.02.2016 15:59

Ägypten gibt zu: Sinai-Absturz war Attentat

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi hat den Absturz eines russischen Passagierflugzeugs über der Sinai-Halbinsel mit mehr als 200 Toten im vergangenen Oktober erstmals als das Werk von Attentätern bezeichnet. Es sei darum gegangen, den Beziehungen zwischen Ägypten und Russland zu schaden, sagte Sisi in einer vom Fernsehen übertragenen Rede am Mittwoch.

Weiters sagte der Präsident: "Hat der Terrorismus aufgehört? Nein. Wer auch immer das Flugzeug herunterholte, was wollte er? Einfach dem Tourismus schaden? Nein." Der ägyptische Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat hatte erklärt, er habe die Maschine zum Absturz gebracht. Ägyptische Behörden hatten die Version eines Anschlags zunächst bezweifelt, während die russischen Ermittler bald ein Attentat als Ursache nannten.

Der Airbus A321 war am 31. Oktober kurz nach dem Start im ägyptischen Badeort Sharm el Sheikh auf dem Weg nach St. Petersburg über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Alle 224 Insassen, zumeist russische Urlauber, starben. Nach Angaben russischer Ermittler brach das Charterflugzeug in der Luft auseinander.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden