Mo, 20. November 2017

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01.02.2016 09:25

Züchter klebte Kalb für Versteigerung Horn an

Mehr Hohn als Schelte erntet ein Bauer aus Osttirol, der einer Kalbin ein Horn aufklebte, um bei der Versteigerung einen besseren Preis zu erzielen. Erfahrungsgemäß bezahlen nämlich zwei Spezial-Aufkäufer für Tiere mit aufstehenden Hörnern viel mehr Geld. In Italien werden diese dann oft für Kämpfe eingesetzt.

Dass man Hähne und Hunde miteinander kämpfen lässt, ist ja wohl bekannt. Dass es aber Schaukämpfe zwischen Kühen gibt, wissen hierzulande nur wenige. Dafür benötigt man jedoch besonders gut gebaute Tiere. "Schwer müssen sie sein und aufstehende Hörner müssen sie haben", erklärt der Osttiroler Bauernvertreter Josef Blasisker.

Obwohl der Trend zum enthörnten Rind geht, stehen die Italiener auf die ursprüngliche Erscheinung. "Gehörnte Kühe", so Blasisker, "sollen aber mehr Milch geben. Deren Ankauf wird sogar gefördert." Deswegen können die Südtiroler Händler wohl mehr bieten.

Geklebtes Horn löste sich - Käufer verärgert
Davon wollte ein Bauer aus Prägraten profitieren. Er klebte seiner Kalbin für die Versteigerung in Lienz Hörner auf. Und sein Plan ging auf. Die Italiener boten für sein Tier 2800 Euro - das höchste Gebot an diesem Tag. Doch beim Verladen löste sich ein Horn. Der geprellte Käufer stellte den Bauer zur Rede und verlangte ein Drittel des Kaufpreises zurück.

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